Zwetschgendatschi vom Blech – Originalrezept mit Hefeteig und Streuseln

Portionen: 24 Gesamtzeit: 1 Stunde 30 Min. Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Kalorien: 177 kcal Eiweiß: 2.8g Fette: 6.3g Ballaststoffe: 2g Zucker: 12.2g
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Klassischer Zwetschgendatschi vom Blech mit saftigen Zwetschgen und knusprigen Butterstreuseln.
Nahaufnahme von saftigem Zwetschgendatschi vom Blech mit Hefeteig, gebackenen Zwetschgen und goldbraunen Streuseln pinit

Ein Zwetschgendatschi mit Streuseln und Hefeteig gehört für mich einfach zur Zwetschgensaison. Der dünne, lockere Boden, die saftigen Früchte und die knusprigen Butterstreusel passen wunderbar zusammen. Besonders gerne backe ich diesen Zwetschgendatschi vom Blech, wenn sich Besuch angekündigt hat, denn er ergibt viele Stücke und lässt sich gut vorbereiten.

Bei meinen ersten Versuchen war der Hefeteig manchmal zu dick und die Zwetschgen gaben zu viel Flüssigkeit ab. Inzwischen weiß ich: Der Hefeteig für Zwetschgendatschi sollte dünn ausgerollt und mit festen, reifen Früchten dicht belegt werden. So bleibt der Boden locker und der Kuchen wird herrlich saftig, ohne durchzuweichen.

Dieses einfache Zwetschgendatschi-Rezept mit Hefeteig ist an den klassischen bayerischen und Augsburger Datschi angelehnt. Eine goldbraune Schicht aus Zimt-Butterstreuseln macht das Zwetschgendatschi-Originalrezept vom Blech besonders köstlich. Dazu schmeckt ein Klecks frisch geschlagene Sahne – am besten, solange der Kuchen noch leicht warm ist.

Saftiger Zwetschgendatschi vom Blech mit Hefeteig, gebackenen Zwetschgen und knusprigen Butterstreuseln

Was ist ein Zwetschgendatschi?

Ein Zwetschgendatschi ist ein traditioneller süddeutscher Blechkuchen, der besonders in Bayern und Augsburg beliebt ist. Für das klassische Zwetschgendatschi-Originalrezept wird ein dünner Hefeteig dicht mit halbierten Zwetschgen belegt. Die Früchte werden leicht in den Teig gedrückt – daher stammt vermutlich auch der Name „Datschi“.

Der Zwetschgendatschi vom Blech wird mit Zimt und Zucker bestreut und je nach Rezept mit knusprigen Butterstreuseln gebacken. Typisch ist die Kombination aus lockerem Boden, saftigen Früchten und einer feinen süß-säuerlichen Note.

Welcher Teig eignet sich für Zwetschgendatschi?

Für einen klassischen Zwetschgendatschi eignet sich ein dünn ausgerollter Hefeteig besonders gut. Der lockere Boden trägt die saftigen Früchte, ohne ihren Geschmack zu überdecken. Ein traditioneller Hefeteig für Zwetschgendatschi kann ohne Ei zubereitet werden und bleibt trotzdem weich und luftig.

Alternativ lässt sich Zwetschgendatschi mit Mürbeteig oder Quark-Öl-Teig backen. Für das bayerische Zwetschgendatschi-Originalrezept vom Blech ist Hefeteig jedoch die klassische Wahl.

Ein Stück Zwetschgendatschi vom Blech mit Hefeteig und Streuseln auf einem weißen Teller neben frischen Zwetschgen

Zutaten für Zwetschgendatschi mit Hefeteig und Streuseln

Für meinen Zwetschgendatschi vom Blech brauchst du nur einfache Backzutaten und reife Zwetschgen. Der dünne Hefeteig kommt ohne Ei aus, während Zimt und knusprige Butterstreusel den saftigen Früchtekuchen abrunden. Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte.

  • Zwetschgen: Verwende reife, aromatische und noch feste Früchte. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben weniger Flüssigkeit ab als Pflaumen.
  • Weizenmehl: Helles Weizenmehl eignet sich sowohl für den Hefeteig als auch für die Streusel.
  • Hefe: Du kannst frische Hefe oder Trockenhefe verwenden. Beide sorgen für einen lockeren Hefeteig für Zwetschgendatschi.
  • Milch: Die Milch sollte lauwarm sein, damit die Hefe gut arbeiten kann.
  • Butter: Sehr weiche Butter macht den Hefeteig geschmeidig und die Streusel mürbe und knusprig.
  • Zucker und Vanillezucker: Zucker süßt den Teig und die Früchte, während Vanillezucker den Butterstreuseln ein feines Aroma verleiht.
  • Zimt: Zimt passt hervorragend zu Zwetschgen und kommt sowohl auf den Belag als auch in die Streusel.
  • Salz: Eine kleine Prise Salz gleicht die Süße aus und verstärkt den Geschmack.
Saftiger Zwetschgendatschi vom Blech mit Hefeteig, gebackenen Zwetschgen und knusprigen Butterstreuseln

Wie macht man Zwetschgendatschi mit Hefeteig?

Für einen lockeren Zwetschgendatschi mit Hefeteig bereite ich zuerst einen kleinen Vorteig zu. Anschließend wird der Teig gründlich geknetet, dünn auf dem Backblech ausgerollt und vor dem Belegen nochmals gehen gelassen. Aus meiner Erfahrung sollte der Boden nicht zu dick sein, damit die saftigen Zwetschgen geschmacklich im Mittelpunkt stehen.

  • Vorteig anrühren: Gib das Mehl in eine Schüssel und forme in der Mitte eine Mulde. Verrühre darin die frische Hefe mit etwas Zucker, lauwarmer Milch und wenig Mehl vom Rand.
  • Vorteig gehen lassen: Decke die Schüssel ab und stelle sie etwa 15 Minuten an einen warmen Ort, bis sich kleine Bläschen bilden. Bei Trockenhefe kannst du diesen Schritt überspringen und sie direkt mit dem Mehl vermischen.
  • Hefeteig kneten: Füge den restlichen Zucker, die weiche Butter, die übrige Milch und eine Prise Salz hinzu. Knete alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig, der sich vom Schüsselrand löst.
  • Teig ausrollen: Rolle den Hefeteig für Zwetschgendatschi dünn auf die Größe des Backblechs aus. Lege ihn auf das vorbereitete Blech und drücke an den Seiten einen kleinen Rand hoch.
  • Nochmals gehen lassen: Decke den Teig mit einem Küchentuch ab und lasse ihn etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.
  • Belegen und backen: Verteile die vorbereiteten Zwetschgen dicht und leicht überlappend auf dem Teig. Bestreue sie mit Zimtzucker und Streuseln. Backe den Zwetschgendatschi bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten goldbraun.
Streusel für Zwetschgendatschi vom Blech – trockene Zutaten mit Butter und fertig geknetete Zimtstreusel

Wie macht man Streusel für Zwetschgendatschi?

Die Streusel für Zwetschgendatschi werden aus Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter und etwas Zimt zubereitet. Wichtig ist, die Zutaten nur so lange zu vermengen, bis grobe Krümel entstehen. So werden die Butterstreusel beim Backen knusprig und verlaufen nicht zu einer geschlossenen Schicht.

  • Trockene Zutaten vermischen: Gib Mehl, Zucker, Vanillezucker und eine kleine Prise Zimt in eine Schüssel.
  • Butter hinzufügen: Verteile die weiche Butter in kleinen Stücken über den trockenen Zutaten.
  • Streusel formen: Verreibe und verknete die Zutaten kurz mit den Fingerspitzen, bis kleine und größere Butterstreusel entstehen.
  • Bei Bedarf kühlen: Sind die Streusel sehr weich, stelle sie für etwa 10 bis 15 Minuten in den Kühlschrank.
  • Auf dem Kuchen verteilen: Streue die Butterstreusel gleichmäßig über die mit Zimtzucker bestreuten Zwetschgen und backe den Kuchen anschließend goldbraun.
Zwetschgen für Zwetschgendatschi vom Blech – entsteinte Früchte und dicht auf Hefeteig angeordnet

Wie lange muss Zwetschgendatschi mit Hefeteig backen?

Ein Zwetschgendatschi mit Hefeteig braucht bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen. Backe ihn auf der mittleren Schiene, bis die Teigränder goldbraun und die Butterstreusel knusprig sind.

Da jeder Backofen etwas anders heizt, solltest du den Zwetschgendatschi vom Blech gegen Ende der Backzeit beobachten. Ist der Hefeteig am Rand durchgebacken und leicht gebräunt, kannst du den Kuchen aus dem Ofen nehmen.

Ungebackener Zwetschgendatschi vom Blech mit Zwetschgen und Streuseln auf Hefeteig

Wie verhindert man, dass Zwetschgendatschi zu nass wird?

Verwende feste, reife Zwetschgen statt sehr saftiger Pflaumen und lasse die gewaschenen Früchte gründlich abtropfen. Aus meiner Erfahrung hilft es außerdem, den dünn ausgerollten Hefeteig mit etwas Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln zu bestreuen. Sie nehmen überschüssigen Fruchtsaft auf, ohne den Geschmack zu verändern.

Belege den Teig erst kurz vor dem Backen und streue den Zucker nicht zu früh über die Zwetschgen, da er den Früchten Flüssigkeit entzieht. Backe den Zwetschgendatschi vom Blech anschließend sofort im vollständig vorgeheizten Ofen, damit der Boden locker bleibt und nicht durchweicht.

Was passt zu Zwetschgendatschi?

Zwetschgendatschi schmeckt besonders gut lauwarm mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne. Die milde Sahne passt wunderbar zu den süß-säuerlichen Zwetschgen und den knusprigen Butterstreuseln. Ich serviere den Kuchen gerne mit einer Tasse Kaffee, Cappuccino oder Tee.

Als Dessert kannst du den Zwetschgendatschi mit Streuseln auch mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Vanillesoße genießen. An warmen Tagen schmeckt er zudem sehr gut mit einem Löffel Naturjoghurt oder Crème fraîche.

Angeschnittener Zwetschgendatschi vom Blech mit Hefeteig und goldbraunen Streuseln neben einem Tortenheber

Wie lange hält sich Zwetschgendatschi?

Frisch gebackener Zwetschgendatschi mit Hefeteig hält sich bei kühler Raumtemperatur etwa 1 bis 2 Tage. Im Kühlschrank bleibt er ungefähr 3 bis 4 Tage genießbar, allerdings kann der Hefeteig dort etwas fester werden. Vor dem Servieren lasse ich die Kuchenstücke kurz Zimmertemperatur annehmen oder erwärme sie wenige Minuten im Backofen.

Wie lagert man Zwetschgendatschi richtig?

Lasse den Zwetschgendatschi zuerst vollständig auskühlen, damit sich in der Verpackung kein Kondenswasser bildet. Bewahre ihn anschließend in einer gut verschlossenen Kuchendose oder luftdicht verpackt auf. An kühlen Tagen reicht ein trockener Platz bei Raumtemperatur. Bei warmem Wetter solltest du den Zwetschgendatschi mit Streuseln in den Kühlschrank stellen. So bleiben die Früchte frisch und der Kuchen nimmt keine fremden Gerüche an.

Nahaufnahme von Zwetschgendatschi vom Blech mit saftigen Zwetschgen, lockerem Hefeteig und knusprigen Streuseln

Kann man Zwetschgendatschi einfrieren – gebacken oder roh?

Am besten lässt sich Zwetschgendatschi fertig gebacken einfrieren. Schneide den vollständig ausgekühlten Kuchen in Stücke und verpacke sie einzeln oder portionsweise luftdicht. Im Gefrierschrank hält er sich etwa 3 Monate. Zum Auftauen legst du die Stücke bei Raumtemperatur auf einen Teller. Anschließend kannst du sie bei 150 °C Ober-/Unterhitze für etwa 5 bis 10 Minuten erwärmen, damit Hefeteig und Streusel wieder besser schmecken.

Einen vollständig belegten, rohen Zwetschgendatschi würde ich nicht einfrieren. Beim Auftauen können die Früchte viel Saft abgeben und den Hefeteig durchweichen. Möchtest du den Kuchen vorbereiten, frierst du den Hefeteig besser separat ein und belegst ihn erst nach dem Auftauen mit frischen Zwetschgen und Streuseln.

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Liebst du Zwetschgen genauso sehr wie diesen saftigen Zwetschgendatschi mit Hefeteig und Streuseln? Dann findest du neben diesem klassischen Blechkuchen noch viele weitere Zwetschgen-Rezepte, die du einfach zu Hause zubereiten kannst. Von Kuchen mit knusprigen Streuseln bis zu aromatischer Marmelade ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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Zwetschgendatschi vom Blech – Originalrezept mit Hefeteig und Streuseln

Pin-Rezept
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Vorbereitungszeit 1 Std. Kochzeit 30 Min. Gesamtzeit 1 Stunde 30 Min. Schwierigkeitsgrad: Anfänger Portionen: 24 Kalorien: 177 kcal Beste Jahreszeit: Sommer, Herbst, Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Mit diesem einfachen Originalrezept backst du einen saftigen Zwetschgendatschi mit lockerem Hefeteig und goldbraunen Streuseln. Der traditionelle Blechkuchen schmeckt besonders gut lauwarm mit Schlagsahne und ist perfekt für die Zwetschgensaison.

Zwetschgendatschi Rezept

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Zutaten

Für den Hefeteig:

Für den Zwetschgenbelag:

Für die Streusel:

Für die Variante ohne Streusel:

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Vorteig anrühren:

    Gib das Mehl in eine große Schüssel und drücke eine Mulde in die Mitte. Bröckele die frische Hefe hinein und streue 1 TL Zucker darüber. Verrühre die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und wenig Mehl vom Rand zu einem dickflüssigen Vorteig.

    Wenn du Trockenhefe verwendest, vermischst du sie direkt mit dem Mehl und überspringst den Vorteig.

     
     
  1. Vorteig gehen lassen:

    Decke die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lasse den Vorteig etwa 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Er ist fertig, wenn er deutlich aufgegangen ist und sich kleine Bläschen gebildet haben.

     
     
  1. Hefeteig kneten:

    Füge 50 g Zucker, die weiche Butter, die restliche lauwarme Milch und das Salz hinzu. Knete alles mit den Knethaken etwa 5 bis 8 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Er sollte glänzen und sich vom Schüsselrand lösen. Ist der Teig zu fest, kannst du noch 1 EL Milch unterkneten.

     
     
     
  1. Teig ausrollen:

    Rolle den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf die Größe des Backblechs aus. Lege ihn auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech und drücke an den Seiten einen kleinen Rand hoch.

     
  1. Teig gehen lassen:

    Decke das Backblech mit einem Küchentuch ab und lasse den Hefeteig etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Der Teig sollte sein Volumen deutlich vergrößern.

     
     
     
  1. Zwetschgen vorbereiten:

    Wasche die Zwetschgen und lasse sie gründlich abtropfen. Halbiere die Früchte, entferne die Steine und schneide jede Hälfte nochmals längs ein, ohne sie vollständig zu durchtrennen. Ziehe die Zwetschgen anschließend leicht fächerförmig auseinander.

     
     
     
  1. Streusel zubereiten:

    Gib Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter und Zimt in eine Schüssel. Verreibe die Zutaten kurz mit den Fingern, bis kleine und größere Streusel entstehen. Sind sie sehr weich, stelle sie bis zur Verwendung in den Kühlschrank.

  1. Kuchen belegen:

    Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor. Belege den aufgegangenen Hefeteig dicht und dachziegelartig mit den Zwetschgen. Drücke die Früchte dabei mit der Hautseite nach unten leicht in den Teig.

    Vermische Zucker und Zimt und streue die Mischung über die Zwetschgen. Verteile anschließend die vorbereiteten Butterstreusel gleichmäßig darauf.

  1. Datschi backen:

    Backe den Zwetschgendatschi auf der mittleren Schiene etwa 30 bis 35 Minuten. Er ist fertig, wenn die Teigränder goldbraun und die Streusel leicht gebräunt sind.

     
     
     
  1. Kuchen fertigstellen:

    Lasse den Zwetschgendatschi auf dem Backblech etwas abkühlen. Wenn du ihn ohne Streusel gebacken hast, bestreust du ihn direkt nach dem Backen mit Vanillezucker. Schneide den Kuchen anschließend in Stücke und serviere ihn am besten noch leicht warm.

     

Meine Lieblingsprodukte für die Küche

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Nutrition Facts

Portionen 24

Portionsgröße 1 Stück


Menge pro Portion
Kalorien 177kcal
% Täglicher Wert*
Fett insgesamt 6.3g10%
Gesättigte Fettsäuren 3.8g19%
Transfett 0.2g
Cholesterin 16mg6%
Natrium 14mg1%
Kalium 125mg4%
Gesamte Kohlenhydrate 27.8g10%
Ballaststoffe 2g8%
Zucker 12.2g
Eiweiß 2.8g6%

Vitamin A 375 IU
Vitamin C 2.7 mg
Calcium 25 mg
Eisen 0.5 mg

* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Dein persönlicher Tageswert kann je nach deinem Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Hinweise

  • Lauwarme Milch verwenden: Die Milch darf nicht heiß sein, da zu hohe Temperaturen die Hefe schwächen. Sie sollte sich nur leicht warm anfühlen.
  • Teigkonsistenz prüfen: Gib die Milch nach und nach hinzu, da Mehl unterschiedlich viel Flüssigkeit aufnimmt. Der Hefeteig sollte weich und geschmeidig, aber nicht klebrig sein.
  • Feste Zwetschgen wählen: Verwende reife, aber noch feste Früchte und lasse sie nach dem Waschen gut abtropfen. Sehr weiche Zwetschgen geben zu viel Saft ab und können den Boden durchweichen.
  • Backzeit anpassen: Je nach Backofen kann die Backzeit etwas variieren. Der Zwetschgendatschi ist fertig, sobald die Teigränder goldbraun und die Streusel leicht gebräunt sind.
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pinit

Häufig gestellte Fragen zum Zwetschgendatschi

Alle aufklappen:

Was ist ein Zwetschgendatschi?

Ein Zwetschgendatschi ist ein traditioneller süddeutscher Blechkuchen, der besonders in Bayern und Augsburg bekannt ist. Dafür wird ein dünner Teig dicht mit Zwetschgen belegt und häufig mit Zimtzucker oder Streuseln gebacken. Der Name „Datschi“ stammt vermutlich von „datschen“ oder „detschen“, was so viel wie „hineindrücken“ bedeutet.

 
 

Welcher Teig eignet sich für Zwetschgendatschi?

Traditionell wird Zwetschgendatschi mit einem dünnen Hefeteig gebacken. Er wird locker, weich und trägt den saftigen Zwetschgenbelag besonders gut. Auch Mürbeteig oder Quark-Öl-Teig sind möglich, für dieses klassische Zwetschgendatschi-Rezept vom Blech verwende ich jedoch Hefeteig.

 
 

Welches Mehl nimmt man für Zwetschgendatschi?

Für Zwetschgendatschi eignet sich helles Weizenmehl Type 405 besonders gut. Es ergibt einen feinen und lockeren Hefeteig, der sich leicht ausrollen lässt. Alternativ kannst du Weizenmehl Type 550 verwenden. Damit wird der Boden etwas kräftiger und stabiler.

 
 
 

Wie lange muss Zwetschgendatschi mit Hefeteig backen?

Der Zwetschgendatschi wird bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten auf der mittleren Schiene gebacken. Er ist fertig, wenn die Teigränder goldbraun und die Streusel leicht gebräunt sind. Da jeder Backofen anders heizt, solltest du den Kuchen gegen Ende der Backzeit beobachten.

 

Wie verhindert man, dass Zwetschgendatschi zu nass wird?

Verwende reife, aber noch feste Zwetschgen und lasse sie nach dem Waschen gründlich abtropfen. Belege den Hefeteig erst kurz vor dem Backen und gib den Zimtzucker ebenfalls erst zum Schluss darüber. Bei sehr saftigen Früchten kannst du den Boden zusätzlich dünn mit Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln bestreuen.

Wie macht man Streusel für Zwetschgendatschi?

Für die Streusel vermischst du Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter und etwas Zimt. Verreibe die Zutaten mit den Fingern, bis kleine und größere Krümel entstehen. Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. Sind die Streusel zu weich, stelle sie vor dem Backen kurz in den Kühlschrank.

 
 
 

Wie lange hält sich Zwetschgendatschi?

Bei kühler Raumtemperatur hält sich Zwetschgendatschi etwa 1 bis 2 Tage. Im Kühlschrank bleibt er ungefähr 3 bis 4 Tage frisch. Der Hefeteig kann dort etwas fester werden. Lasse die Kuchenstücke deshalb vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen oder erwärme sie kurz im Backofen.

 
 
 

Wie lagert man Zwetschgendatschi richtig?

Lasse den Zwetschgendatschi vollständig auskühlen und bewahre ihn anschließend gut abgedeckt in einer Kuchendose auf. An warmen Tagen gehört er in den Kühlschrank. Verpacke ihn möglichst luftdicht, damit der Hefeteig nicht austrocknet und der Kuchen keine fremden Gerüche annimmt.

 
 

Kann man Zwetschgendatschi einfrieren – gebacken oder roh?

Am besten frierst du Zwetschgendatschi fertig gebacken und portionsweise ein. Luftdicht verpackt hält er sich im Gefrierschrank etwa 3 Monate. Einen roh belegten Datschi solltest du nicht einfrieren, da die Zwetschgen beim Auftauen viel Saft abgeben können. Ungebackenen Hefeteig kannst du jedoch separat einfrieren.

 
 
 

Was passt zu Zwetschgendatschi?

Zwetschgendatschi schmeckt besonders gut lauwarm mit frisch geschlagener Sahne. Auch Vanilleeis, Vanillesoße, Naturjoghurt oder Crème fraîche passen zu den süß-säuerlichen Zwetschgen. Dazu serviere ich gerne eine Tasse Kaffee, Cappuccino oder Tee.

Ismail, der 33-jährige Gründer von Kueche Gemacht, einem Blog für Kochrezepte und kulinarische Inspirationen
Ismail Taki Food- und Lifestyle-Blogger

Ich bin Ismail (Issay), 34 Jahre alt mit einer Leidenschaft für Reisen und gutes Essen. Hier findest du Rezepte und Inspiration, um die Welt kulinarisch zu entdecken. Viel Spaß!

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