Süß, fruchtig und herrlich aromatisch: Diese Feigenmarmelade aus frischen Feigen ist eine einfache Möglichkeit, reife Früchte haltbar zu machen. Für das Rezept brauchst du nur frische Feigen, Zucker, Zitronensaft, Wasser und etwas Orangen- oder Zitronenschale. Die Früchte müssen weder geschält noch entkernt werden. Dadurch lässt sich die Feigenmarmelade einfach und schnell vorbereiten.
Ich habe dieses Feigenmarmelade-Rezept besonders gern, wenn die Feigen sehr reif und weich sind. Bei meinen ersten Versuchen habe ich die Fruchtstücke zu klein geschnitten und die Marmelade zu lange gekocht. Dadurch wurde sie nach dem Abkühlen deutlich fester als erwartet. Inzwischen lasse ich einige größere Feigenstücke übrig und nehme den Topf vom Herd, sobald die Masse noch etwas flüssiger als die gewünschte Konsistenz ist. Beim Abkühlen dickt sie von selbst weiter ein.
Omas Feigenmarmelade schmeckt wunderbar auf Brot, Brötchen und Croissants, passt aber auch zu Joghurt, Käse oder einer Antipasti-Platte. Der Zitronensaft gleicht die natürliche Süße der Früchte aus und sorgt für einen frischen Geschmack. In diesem Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Feigenmarmelade selber machen kannst – klassisch, unkompliziert und ohne besondere Küchengeräte.
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Welche Feigen eignen sich für Feigenmarmelade?
Für Feigenmarmelade aus frischen Feigen eignen sich besonders reife, weiche und aromatische Früchte. Du kannst sowohl grüne als auch violette Feigen verwenden. Violette Sorten schmecken meist kräftiger und ergeben eine dunklere Marmelade, während grüne Feigen oft milder und etwas heller sind.
Wichtig ist vor allem, dass die Feigen süß, saftig und unbeschädigt sind. Sehr harte oder unreife Früchte enthalten weniger Aroma und brauchen meist mehr Zucker. Überreife Feigen lassen sich ebenfalls gut verarbeiten, solange sie noch frisch riechen und keine faulen Stellen haben. Für Omas Feigenmarmelade kannst du auch verschiedene Sorten mischen.

Feigenmarmelade-Zutaten – was braucht man?
Für dieses einfache Feigenmarmelade-Rezept brauchst du nur wenige Zutaten. Reife Feigen sorgen für die natürliche Süße und die fruchtige Konsistenz. Zucker unterstützt die Haltbarkeit, während Zitronensaft und Zitrusschale den Geschmack ausgleichen und ein frisches Aroma geben.
- Frische Feigen: Verwende reife, weiche und aromatische Früchte. Die Schale und die kleinen Kerne können mitverarbeitet werden.
- Zucker: Süßt die Feigen und hilft dabei, die Marmelade länger haltbar zu machen.
- Zitronensaft: Bringt Frische und Säure in die süße Feigenmarmelade.
- Wasser: Verhindert zu Beginn, dass die Früchte am Topfboden ansetzen, und unterstützt das gleichmäßige Köcheln.
- Orangen- oder Zitronenschale: Verleiht der Marmelade ein feines Zitrusaroma. Verwende nur die farbige Schale und vermeide die bittere weiße Haut.

Feigenmarmelade selber machen – die Vorbereitung
Bevor du die Feigenmarmelade selber machen kannst, werden zuerst die Früchte und Zitrusfrüchte vorbereitet. Die Feigen müssen nicht geschält oder entkernt werden. Je größer du sie schneidest, desto mehr Fruchtstücke bleiben später in der Marmelade erhalten.
- Feigen waschen: Die Früchte vorsichtig unter kaltem Wasser abspülen und anschließend trocken tupfen.
- Stielansätze entfernen: Die harten Enden der Feigen mit einem Messer abschneiden.
- Feigen schneiden: Die Früchte je nach gewünschter Konsistenz in kleine oder etwas größere Stücke schneiden.
- Zitrone auspressen: Den frischen Zitronensaft auffangen und mögliche Kerne entfernen.
- Zitrusschale vorbereiten: Breite Streifen von einer Orange oder Zitrone abschneiden. Dabei möglichst wenig von der bitteren weißen Haut verwenden.

Wie koche ich Feigenmarmelade?
Dieses Rezept für Feigenmarmelade ist unkompliziert und wird in nur einem Topf gekocht. Die Feigen werden mit Zucker, Zitronensaft, Wasser und Zitrusschale langsam eingekocht, bis eine dicke und fruchtige Masse entsteht.
- Zutaten vermischen: Feigenstücke, Zucker, Zitronensaft, Wasser und Zitrusschale in einen breiten Topf geben.
- Aufkochen: Die Mischung unter Rühren erhitzen, bis sie sprudelnd kocht und sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- Sanft köcheln lassen: Die Hitze reduzieren und die Feigenmarmelade bei mittlerer bis niedriger Temperatur einkochen.
- Regelmäßig umrühren: Die Masse gelegentlich umrühren, damit sie nicht am Topfboden ansetzt.
- Feigen zerdrücken: Die weichen Fruchtstücke während des Kochens mit einem Kochlöffel oder Kartoffelstampfer leicht zerdrücken.
- Konsistenz prüfen: Die Marmelade ist fertig, wenn die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Masse dick und fruchtig wirkt.
- Zitrusschale entfernen: Die Schalenstreifen vor dem Abfüllen aus der Marmelade nehmen.
- In Gläser füllen: Die heiße Marmelade in saubere Gläser geben, verschließen und vollständig abkühlen lassen.

Wie lange muss Feigenmarmelade kochen?
Feigenmarmelade sollte bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 35 bis 45 Minuten köcheln. Rühre sie dabei regelmäßig um und zerdrücke die weichen Feigenstücke nach Wunsch. Die Marmelade ist fertig, wenn ein Großteil der Flüssigkeit verdampft ist und die Masse dick und fruchtig wirkt.
Nimm den Topf lieber etwas früher vom Herd, denn die Feigenmarmelade wird beim Abkühlen noch fester. Ist sie bereits im heißen Zustand sehr dick, kann sie später zu fest werden.
Tipps für perfekte Feigenmarmelade
Damit die Feigenmarmelade aus frischen Feigen aromatisch, fruchtig und nicht zu fest wird, helfen ein paar einfache Tricks. Besonders wichtig sind reife Früchte, eine niedrige Hitze und die richtige Kochzeit.
- Reife Feigen verwenden: Weiche und süße Feigen geben der Marmelade das beste Aroma und brauchen weniger zusätzlichen Zucker.
- Feigen nicht schälen: Die dünne Schale und die kleinen Kerne können problemlos mitgekocht werden.
- Stückigkeit selbst bestimmen: Schneide die Feigen klein für eine feine Marmelade oder etwas gröber, wenn Fruchtstücke erhalten bleiben sollen.
- Einen breiten Topf wählen: In einem breiten Topf kann die Flüssigkeit schneller und gleichmäßiger verdampfen.
- Regelmäßig umrühren: So setzt die Marmelade nicht am Topfboden an und brennt nicht an.
- Weiße Zitrusschale vermeiden: Verwende nur die farbige Schale, da die weiße Haut bitter schmecken kann.
- Nicht zu lange kochen: Die Feigenmarmelade sollte heiß noch etwas flüssiger sein, da sie beim Abkühlen deutlich nachdickt.
- Konsistenz prüfen: Gib einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller. Wird er nach kurzer Zeit dick und läuft nur langsam, ist die Marmelade fertig.
- Sauber abfüllen: Fülle die heiße Marmelade in gründlich gereinigte Gläser und bewahre sie nach dem Abkühlen im Kühlschrank auf.

Feigenmarmelade servieren – was passt dazu?
Feigenmarmelade schmeckt klassisch auf frischem Brot, Brötchen, Croissants oder warmen Scones. Auch in Joghurt, Quark, Porridge oder Müsli sorgt sie für eine fruchtige Süße.
Besonders gut passt die Marmelade außerdem zu Käse. Ziegenkäse, Brie, Camembert, Parmesan oder würziger Bergkäse bilden einen schönen Kontrast zur süßen Feige. Deshalb eignet sich Omas Feigenmarmelade auch hervorragend für eine Käseplatte oder als Beilage zu Crackern und Antipasti.
Du kannst sie außerdem für Sandwiches, gegrilltes Käsebrot, gebackenen Brie oder als Füllung für Kuchen und Gebäck verwenden. Auch als kleines Geschenk aus der Küche macht sich die selbst gemachte Marmelade in einem hübschen Glas besonders gut.
Feigenmarmelade aufbewahren – wie lange ist sie haltbar?
Da diese Feigenmarmelade aus frischen Feigen nicht klassisch eingekocht wird, sollte sie nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Fülle die heiße Marmelade in saubere Gläser, verschließe sie gut und lasse sie zunächst auf Raumtemperatur abkühlen. Im Kühlschrank hält sie sich bis zu 3 Monate.
Entnimm die Marmelade immer mit einem sauberen Löffel, damit keine Keime in das Glas gelangen. Für eine längere Aufbewahrung kannst du die Feigenmarmelade portionsweise einfrieren. Lasse dabei im Behälter etwas Platz, da sich die Marmelade beim Gefrieren ausdehnt. Nach dem Auftauen sollte sie im Kühlschrank gelagert und zeitnah verbraucht werden.
Mehr Marmeladenrezepte entdecken
Liebst du selbst gemachte Marmelade genauso sehr wie diese fruchtige Feigenmarmelade aus frischen Feigen? Dann findest du neben Omas Feigenmarmelade noch viele weitere Marmeladenrezepte, die sich einfach zu Hause zubereiten lassen. Von fruchtiger Rhabarbermarmelade bis hin zu aromatischer Zwetschgenmarmelade ist für jede Jahreszeit etwas dabei.
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So findest du noch mehr Inspiration, um frische Früchte haltbar zu machen und köstliche Marmelade selbst zu kochen. Ob für das Frühstück, eine Käseplatte, zum Backen oder als Geschenk aus der Küche – hier ist für jeden Geschmack das passende Rezept dabei.
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Feigenmarmelade – Omas Rezept aus frischen Feigen
Beschreibung
Mit diesem einfachen Feigenmarmelade-Rezept kannst du aromatische Feigenmarmelade aus frischen Feigen ganz unkompliziert selber machen. Die reifen Früchte werden mit Zucker, Zitronensaft, Wasser und etwas Orangen- oder Zitronenschale langsam eingekocht, bis eine fruchtige und leicht stückige Marmelade entsteht. Omas Feigenmarmelade schmeckt auf Brot und Croissants, passt aber auch hervorragend zu Käse, Joghurt oder einer Antipasti-Platte.
Omas Feigenmarmelade Rezept
Zutaten:
Schritt-für-Schritt Anleitung
Feigen vorbereiten:
Die Feigen vorsichtig waschen und trocken tupfen. Die Stielansätze entfernen und die Früchte in kleine Stücke schneiden.
Zutaten vermischen:
Feigenstücke, Zucker, Zitronensaft, Wasser und Zitrusschale in einen großen Topf aus Edelstahl oder Emaille geben.
Mischung aufkochen:
Alles unter regelmäßigem Rühren zum Kochen bringen. Weiterrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Marmelade einkochen:
Die Hitze reduzieren und die Feigenmarmelade bei mittlerer bis niedriger Temperatur 35 bis 45 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und die weichen Feigenstücke dabei leicht zerdrücken.
Konsistenz prüfen:
Die Marmelade ist fertig, wenn die Früchte weich sind und die Masse dick und marmeladenartig wird. Sie darf heiß noch etwas flüssiger sein, da sie beim Abkühlen weiter eindickt.
Zitrusschale entfernen:
Den Topf vom Herd nehmen und die Orangen- oder Zitronenschalen vollständig herausnehmen.
Marmelade abfüllen:
Die heiße Feigenmarmelade in drei saubere Gläser mit jeweils etwa 300 ml Inhalt füllen. Am oberen Rand ungefähr 6 mm Platz lassen und die Gläser fest verschließen.
Abkühlen und lagern:
Die Gläser vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Monaten verbrauchen. Für eine längere Lagerung kann die Marmelade eingefroren werden.
Meine Lieblingsgeräte für die Küche

Praktische Bügelgläser
Nutrition Facts
Portionen 42
Portionsgröße ca. 20 g
- Menge pro Portion
- Kalorien 44kcal
- % Täglicher Wert*
- Fett insgesamt 0.1g1%
- Natrium 0.2mg1%
- Kalium 52mg2%
- Gesamte Kohlenhydrate 11.4g4%
- Ballaststoffe 0.6g3%
- Zucker 10.7g
- Eiweiß 0.2g1%
- Vitamin A 31 IU
- Vitamin C 1.3 mg
- Calcium 8 mg
- Eisen 0.1 mg
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Dein persönlicher Tageswert kann je nach deinem Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Hinweise
- Reife Feigen verwenden: Weiche, aromatische Feigen sorgen für den besten Geschmack. Schälen oder Entkernen ist nicht notwendig.
- Konsistenz beachten: Die Feigenmarmelade sollte heiß noch etwas flüssig sein, da sie beim Abkühlen deutlich fester wird.
- Zitrusschale vorbereiten: Verwende nur die farbige Schale von Orange oder Zitrone. Die weiße Haut schmeckt bitter und sollte entfernt werden.
- Aufbewahrung: Die abgekühlte Marmelade im Kühlschrank lagern und innerhalb von etwa 3 Monaten verbrauchen. Für eine längere Haltbarkeit kann sie portionsweise eingefroren werden.



User-Bewertungen
Richtig lecker! Die feine Zitronennote passt perfekt zu den Feigen und macht die Marmelade besonders aromatisch.
Vielen Dank für dein liebes Feedback, Bianca! 😊 Es freut mich sehr, dass dir die feine Zitronennote in der Feigenmarmelade so gut geschmeckt hat.
Endlich ein Rezept ohne Gelierzucker, das richtig gut funktioniert. Die Marmelade ist schön fruchtig und nicht zu süß
Vielen Dank für dein tolles Feedback, Sabine! 😊 Schön, dass das Rezept ohne Gelierzucker so gut funktioniert hat.
Habe die Feigenmarmelade mit frischen Feigen aus dem Garten gemacht – einfach traumhaft geworden 😊 Schmeckt wunderbar aufs Frühstücksbrötchen.
Vielen Dank für dein schönes Feedback, Petra! 😊 Freut mich sehr, dass dir die Feigenmarmelade mit den frischen Feigen so gut gelungen ist.