Macarons selber machen – französische Macarons mit Füllung

Portionen: 24 Gesamtzeit: 1 Stunde 16 Min. Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer
Kalorien: 76 kcal Eiweiß: 2g Fette: 3g Ballaststoffe: 1g Zucker: 10g
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Französisches Macaron-Rezept mit glatten Mandelschalen, typischen Füßchen und cremiger Macarons-Füllung.
Draufsicht auf bunte französische Macarons mit heller Füllung in Türkis, Lila und Rosa auf einem Tablett mit Rosen. pinit

Französische Macarons sind feine Mandelgebäcke mit glatter Oberfläche, den typischen „Füßchen“ und einer cremigen Füllung. Mit diesem ausführlichen Macaron-Rezept kannst du die kleinen Köstlichkeiten ganz einfach zu Hause nachbacken. Die Schalen werden aus Mandelmehl, Puderzucker und Eischnee hergestellt. Außen sind sie zart-knusprig, innen weich und angenehm saftig.

Bei meinen ersten Versuchen waren nicht alle Macarons perfekt: Einige Schalen rissen, andere blieben flach oder wurden innen hohl. Den größten Unterschied machten genaues Wiegen, eine stabile Meringue, die richtige Macaronage und eine ausreichende Ruhezeit. Seitdem gelingen mir die kleinen Macarons aus Frankreich deutlich gleichmäßiger und bekommen beim Backen ihre charakteristischen Füßchen.

In diesem Rezept für Macarons zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Macarons selber machen und sicher backen kannst. Anschließend werden die abgekühlten Schalen mit deiner gewünschten Macarons-Füllung zusammengesetzt. Ob Buttercreme, Schokoladenganache oder fruchtige Creme – eine passende Füllung für Macarons macht das feine französische Gebäck erst richtig vollkommen.

Nahaufnahme von türkisen, lilafarbenen und rosafarbenen französischen Macarons mit heller Cremefüllung und typischen Füßchen.
Drei gestapelte französische Macarons in Lila, Türkis und Hellviolett mit heller Cremefüllung und typischen Füßchen.

Was sind Macarons?

Macarons sind kleine französische Mandelgebäcke aus zwei runden Baiserschalen und einer cremigen Füllung. Die Schalen bestehen hauptsächlich aus fein gemahlenen Mandeln, Puderzucker und aufgeschlagenem Eiweiß. Richtig gebacken besitzen sie eine glatte Oberfläche, einen zarten Rand mit den typischen „Füßchen“ und eine leicht knusprige Hülle. Innen bleiben sie weich und saftig.

Die französischen Macarons dürfen nicht mit Kokosmakronen verwechselt werden. Macarons aus Frankreich werden wie kleine Sandwiches zusammengesetzt und können mit Buttercreme, Ganache oder Fruchtcreme gefüllt werden. Durch unterschiedliche Farben, Aromen und eine passende Macaron-Füllung lassen sie sich vielseitig gestalten.

Beschriftete Zutaten für französische Macarons: Mandelmehl, Puderzucker, Eiweiß, Zucker, Vanilleextrakt, Salz und Weinsteinpulver.

Zutaten für französische Macarons mit Füllung

Für dieses Macaron-Rezept brauchst du nur wenige, aber sorgfältig abgewogene Zutaten. Besonders wichtig sind sehr feines Mandelmehl und sauberes Eiweiß ohne Eigelb. Die genauen Mengen findest du später in der Rezeptkarte.

  • Mandelmehl: Verwende superfeines, blanchiertes Mandelmehl. Dadurch erhalten die Macarons eine glatte Oberfläche ohne grobe Stückchen.
  • Puderzucker: Er wird mit dem Mandelmehl gesiebt und sorgt für feine, gleichmäßige Macaron-Schalen.
  • Eiweiß: Das Eiweiß sollte Zimmertemperatur haben. Schon kleine Mengen Eigelb oder Fett können verhindern, dass es richtig steif wird.
  • Zucker: Feiner Haushaltszucker stabilisiert den Eischnee und wird während des Aufschlagens langsam hinzugegeben.
  • Salz und Weinstein: Eine Prise Salz verbessert den Geschmack. Weinstein, auch Cream of Tartar genannt, stabilisiert die Meringue, ist aber optional.
  • Vanilleextrakt: Vanille verleiht den Schalen ein feines Aroma. Du kannst auch andere geeignete Aromen verwenden.
  • Gel-Lebensmittelfarbe: Damit lassen sich die französischen Macarons nach Wunsch färben. Flüssige Farbe ist weniger geeignet, da sie zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig bringt.
  • Macarons-Füllung: Ich verwende gern eine feste Buttercreme oder abgekühlte Schokoladenganache. Auch Fruchtcreme oder weiße Schokoladencreme eignet sich als Füllung für Macarons.

Französische Macarons selber machen – Schritt für Schritt

Wenn du zum ersten Mal Macarons selber machen möchtest, solltest du alle Zutaten abwiegen und die einzelnen Arbeitsschritte vollständig lesen. Besonders bei Meringue und Macaronage kommt es stärker auf die richtige Konsistenz als auf eine feste Zeitangabe an.

Vier Vorbereitungsschritte für französische Macarons: Eiweiß trennen und abdecken sowie Mandelmehl und Puderzucker sieben und vermischen.

1. Zutaten und Backbleche für Macarons vorbereiten

Eine sorgfältige Vorbereitung erleichtert die weiteren Schritte und verhindert viele typische Fehler. Alle Schüsseln, Rührstäbe und Teigschaber müssen sauber, trocken und fettfrei sein.

  • Eiweiß sauber trennen: Trenne jedes Ei zunächst über einer kleinen Schüssel. So gelangt kein Eigelb in das bereits abgewogene Eiweiß.
  • Eiweiß reifen lassen: Dieser Schritt ist optional, kann Anfängern aber helfen. Decke das Eiweiß mit gelochter Frischhaltefolie ab und stelle es für 24 Stunden in den Kühlschrank. Lasse es vor der Verarbeitung Zimmertemperatur annehmen.
  • Arbeitsgeräte entfetten: Wische Schüssel und Rührstäbe bei Bedarf mit etwas Zitronensaft oder Essig aus. Verwende zum Aufschlagen am besten eine Schüssel aus Glas oder Metall.
  • Trockene Zutaten sieben: Siebe Mandelmehl und Puderzucker gemeinsam in eine Schüssel. Grobe Reste werden nicht verwendet, da sie später Unebenheiten auf den Schalen verursachen können.
  • Backbleche vorbereiten: Lege drei Backbleche mit passend zugeschnittenem Backpapier oder Macaronmatten aus.
Vier Schritte für rosa Macaron-Baiser: Eiweiß aufschlagen, Zucker einarbeiten, Lebensmittelfarbe hinzufügen und steif schlagen.

2. Meringue für französische Macarons aufschlagen

Die Meringue bildet die Grundlage für stabile und gleichmäßige Macaron-Schalen. Sie ist fertig, wenn sie glatt und glänzend aussieht und feste Spitzen bildet.

  • Eiweiß aufschäumen: Schlage das Eiweiß etwa 30 Sekunden auf mittlerer Stufe, bis ein gleichmäßiger Schaum entsteht.
  • Meringue stabilisieren: Gib Salz und optional Weinstein hinzu. Schlage die Mischung noch einmal kurz auf.
  • Zucker langsam einarbeiten: Füge den Zucker esslöffelweise hinzu. Schlage die Masse nach jeder Zugabe etwa 30 Sekunden weiter, damit sich der Zucker gut auflösen kann.
  • Aroma und Farbe ergänzen: Sobald das Eiweiß weiß und dickflüssiger wird, kannst du Vanilleextrakt und etwas Gel-Lebensmittelfarbe hinzugeben.
  • Bis zu festen Spitzen schlagen: Die Meringue soll dick, glatt und glänzend sein. Hebst du den Rührstab an, muss die Spitze gerade stehen und darf nicht umknicken. Sobald dieser Punkt erreicht ist, solltest du mit dem Rühren aufhören.
Vier Schritte der Macaronage: Mandelmehl und Puderzucker unter rosa Baiser heben, bis der Macaron-Teig glatt fließt.

3. Macaronage – den Macaron-Teig richtig falten

Als Macaronage bezeichnet man das kontrollierte Vermengen der Meringue mit Mandelmehl und Puderzucker. Dabei wird ein Teil der eingeschlossenen Luft entfernt, bis der Teig glatt vom Teigschaber fließt.

  • Mandelmischung hinzufügen: Gib die gesiebten trockenen Zutaten in drei Portionen zur Meringue. Hebe jede Portion zunächst vorsichtig unter.
  • Teig kontrolliert entlüften: Streiche den Teig mit dem Teigschaber immer wieder an der Schüsselwand entlang. Führe ihn anschließend vom Rand über den Boden zurück zur Mitte.
  • Konsistenz regelmäßig prüfen: Der Macaron-Teig sollte glatt, glänzend und ohne Unterbrechung in einem breiten Band vom Teigschaber fließen.
  • Achterprobe durchführen: Zeichne mit dem herabfließenden Teig eine Acht. Die Konturen sollten etwa 10 bis 15 Sekunden sichtbar bleiben und danach langsam in die Masse zurückfließen.
  • Rechtzeitig aufhören: Ist der Teig noch fest, falte ihn weitere fünfmal und prüfe erneut. Verschwindet die Acht sofort, wurde der Teig bereits zu stark vermischt.
Vier Schritte zum Macarons-Backen: rosa Teig aufspritzen, Blech aufklopfen, Schalen trocknen lassen und im Ofen backen.

4. Macarons spritzen, ruhen lassen und backen

Gleichmäßig aufgespritzte Kreise und eine trockene Oberfläche sind wichtig, damit beim Backen die typischen Füßchen entstehen. Halte den Spritzbeutel dabei immer senkrecht zum Backblech.

  • Teig einfüllen: Fülle den Macaron-Teig in einen Spritzbeutel mit großer runder Lochtülle.
  • Kreise aufspritzen: Spritze etwa 4 cm große Kreise mit ausreichend Abstand auf das vorbereitete Backblech. Beende jeden Kreis mit einer kleinen seitlichen Bewegung, damit keine Spitze zurückbleibt.
  • Luftblasen entfernen: Klopfe das Blech vier- bis fünfmal kräftig auf die Arbeitsplatte. Sichtbare Luftblasen kannst du vorsichtig mit einem Zahnstocher öffnen.
  • Oberfläche trocknen lassen: Lasse die Schalen je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit etwa 30 bis 60 Minuten ruhen. Sie sind bereit, wenn sich die Oberfläche trocken anfühlt und nicht mehr am Finger klebt.
  • Macarons backen: Backe immer nur ein Blech auf der mittleren Schiene bei 160 °C für etwa 10 bis 11 Minuten. Drehe das Blech nach der Hälfte der Backzeit, wenn dein Ofen ungleichmäßig heizt.
  • Vollständig abkühlen lassen: Nimm die Schalen erst vom Backpapier, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Warm können sie leicht zerbrechen oder festkleben.
Zwei Schritte zum Füllen französischer Macarons: Creme auf eine rosa Macaron-Schale spritzen und eine zweite Schale daraufsetzen.

5. Macarons füllen und zusammensetzen

Erst die passende Macarons-Füllung verbindet die beiden Schalen zu einem klassischen französischen Macaron. Buttercreme, Ganache und feste Fruchtcremes lassen sich besonders gut aufspritzen.

  • Schalen sortieren: Lege jeweils zwei Macaron-Schalen gleicher Größe zusammen.
  • Füllung aufspritzen: Drehe eine Schale um und spritze Buttercreme, Ganache oder eine andere feste Füllung mittig auf die flache Seite.
  • Macarons zusammensetzen: Setze die zweite Schale darauf und drücke sie vorsichtig an, bis sich die Füllung gleichmäßig zum Rand verteilt.
  • Macarons reifen lassen: Bewahre die gefüllten Macarons 24 Stunden luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. Während dieser Zeit zieht etwas Feuchtigkeit aus der Füllung in die Schalen und macht das Innere angenehm weich.
  • Richtig servieren: Nimm die Macarons etwa 15 bis 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. So entwickeln Füllung und Schalen ihren besten Geschmack.
Frisch gebackene lilafarbene Macaron-Schalen mit glatter Oberfläche und typischen Füßchen auf einem Backblech.

Macarons backen: Häufige Fehler und einfache Lösungen

Selbst mit einem guten Macaron-Rezept kann die erste Portion anders aussehen als geplant. Meringue, Macaronage, Luftfeuchtigkeit und Backofentemperatur beeinflussen das Ergebnis. Diese Übersicht hilft dir, typische Fehler zu erkennen und beim nächsten Versuch gezielt zu vermeiden.

  • Warum sind meine Macarons innen hohl?
    Hohle Schalen können durch eine instabile Meringue, eine falsche Macaronage oder eine ungeeignete Backofentemperatur entstehen. Prüfe zuerst die tatsächliche Temperatur mit einem Ofenthermometer und verändere sie beim nächsten Versuch leicht. Hohle Schalen musst du nicht wegwerfen: Fülle sie und lasse sie 24 Stunden luftdicht verschlossen im Kühlschrank reifen. Dadurch wird das Innere häufig deutlich weicher.
  • Warum reißen meine Macarons beim Backen?
    Risse entstehen meistens, wenn die Oberfläche vor dem Backen noch feucht war, Luftblasen im Teig geblieben sind oder der Ofen zu heiß ist. Klopfe das Backblech kräftig auf die Arbeitsplatte und lasse die aufgespritzten Schalen so lange ruhen, bis sie eine trockene Haut gebildet haben.
  • Warum sehen meine Macarons feucht oder faltig aus?
    Häufige Ursachen sind zu viel flüssige Lebensmittelfarbe, eine zu kurze Backzeit oder ein zu stark vermischter Teig. Verwende sparsam dosierte Gel-Lebensmittelfarbe und backe die Schalen vollständig durch. Fleckige Oberflächen können außerdem durch sehr ölhaltiges Mandelmehl entstehen.
  • Warum bekommen meine Macarons keine Füßchen?
    Meistens wurde die Oberfläche nicht lange genug getrocknet oder die Meringue war nicht stabil genug. Auch eine zu niedrige Backtemperatur kann das Aufgehen verhindern. Lasse die Schalen ruhen, bis sie sich trocken anfühlen, und öffne den Ofen während der ersten Backminuten nicht.
  • Warum laufen die Füßchen seitlich auseinander?
    Stark ausgebreitete Füßchen deuten oft auf einen zu flüssigen, überarbeiteten Teig oder eine zu hohe Ofentemperatur hin. Beende die Macaronage, sobald der Teig langsam in einem Band fließt und die Achterprobe besteht.
  • Warum kleben meine Macarons am Backpapier?
    Festklebende Schalen sind häufig noch nicht vollständig durchgebacken oder abgekühlt. Verlängere die Backzeit beim nächsten Blech um ein bis zwei Minuten. Lasse die Macarons nach dem Backen komplett auskühlen, bevor du sie vorsichtig vom Papier löst.
  • Warum haben meine Macarons spitze Oberflächen?
    Kleine Spitzen entstehen meistens, wenn der Teig noch zu fest und damit nicht ausreichend vermischt ist. Falte ihn beim nächsten Mal etwas länger und klopfe das Blech nach dem Aufspritzen kräftig auf die Arbeitsplatte. Der Teig sollte sich anschließend von selbst glattziehen.

Perfekte französische Macarons brauchen manchmal mehrere Versuche. Ich ändere deshalb immer nur einen Punkt pro Durchgang und notiere Backzeit, Temperatur und Teigkonsistenz. So lässt sich leichter erkennen, welche Anpassung tatsächlich geholfen hat.

Aufgeschnittene rosa Macaron-Schale und gefülltes französisches Macaron mit heller Cremefüllung in der Nahaufnahme.

Wie lange sind Macarons haltbar?

Ungefüllte Macaron-Schalen halten sich in einem luftdicht verschlossenen Behälter bei Zimmertemperatur etwa 5 bis 7 Tage. Gefüllte Macarons bewahrst du besser im Kühlschrank auf und verzehrst sie idealerweise innerhalb von 3 bis 5 Tagen. Mit einer stabilen Buttercreme oder Ganache können sie je nach Füllung auch länger haltbar sein. Cremes mit frischen Früchten, Sahne oder Frischkäse sollten dagegen schneller gegessen werden.

Nahaufnahme eines lilafarbenen französischen Macarons mit heller Cremefüllung, umgeben von weiteren lila und türkisen Macarons.

Wie bewahrt man Macarons richtig auf?

Gefüllte Macarons gehören in einen luftdicht verschlossenen Behälter in den Kühlschrank. Lege zwischen mehreren Schichten etwas Backpapier, damit die empfindlichen Schalen nicht aneinanderkleben. Nach etwa 24 Stunden Ruhezeit verbindet sich die Macarons-Füllung mit den Schalen und macht das Innere angenehm weich. Nimm die Macarons etwa 15 bis 30 Minuten vor dem Servieren heraus, damit sie ihr volles Aroma entwickeln. Ungefüllte Schalen kannst du dagegen kühl, trocken und luftdicht bei Zimmertemperatur lagern.

Angebissenes türkises Macaron auf einem lilafarbenen französischen Macaron mit heller Cremefüllung und typischen Füßchen.

Kann man Macarons einfrieren?

Ja, sowohl ungefüllte Schalen als auch gefüllte Macarons lassen sich einfrieren. Luftdicht verpackt behalten sie im Gefrierschrank etwa 2 bis 3 Monate ihre gute Qualität. Gefüllte Macarons sollten vor dem Einfrieren möglichst 24 Stunden im Kühlschrank reifen. Zum Auftauen stellst du den geschlossenen Behälter zunächst in den Kühlschrank oder lässt ihn bei Zimmertemperatur stehen. Öffne ihn erst, wenn die Macarons vollständig aufgetaut sind, damit sich keine Feuchtigkeit auf den Schalen bildet.

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Macarons selber machen – französische Macarons mit Füllung

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Vorbereitungszeit 35 Min. Kochzeit 11 Min. Ruhezeit 30 Min. Gesamtzeit 1 Stunde 16 Min. Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer Portionen: 24 Kalorien: 76 kcal Beste Jahreszeit: Sommer, Herbst, Winter, Frühling, Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Mit dieser ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du französische Macarons selber machen und sicher backen – von der stabilen Meringue über die richtige Macaronage bis zur passenden Füllung für Macarons.

Macarons Rezept

- Kochen-Mode Deaktiviert

Zutaten:

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Arbeitsgeräte vorbereiten:

    Alle Schüsseln, Rührstäbe und Teigschaber müssen sauber, trocken und fettfrei sein. Zum Aufschlagen des Eiweißes eine Schüssel aus Glas oder Metall verwenden. Drei Backbleche mit Backpapier auslegen.

     
  1. Mandelmischung sieben:

    Mandelmehl und Puderzucker gemeinsam in eine Schüssel sieben. Grobe Reste entfernen und die feinen Zutaten gründlich miteinander vermischen.

     
  1. Eiweiß aufschäumen:

    Das zimmerwarme Eiweiß in die vorbereitete Rührschüssel geben und mit dem Handmixer auf mittlerer Stufe etwa 30 Sekunden schaumig schlagen.

     
  1. Meringue stabilisieren:

    Salz und optional Weinstein hinzugeben und weitere 30 Sekunden auf mittlerer Stufe schlagen.

     
  1. Zucker einarbeiten:

    Den Haushaltszucker esslöffelweise hinzufügen. Nach jeder Zugabe etwa 30 Sekunden weiterschlagen, bevor die nächste Portion Zucker dazukommt.

     
  1. Meringue fertigstellen:

    Vanilleextrakt und nach Wunsch etwas Gel-Lebensmittelfarbe hinzufügen. Die Masse auf mittlerer bis hoher Stufe weiterschlagen, bis sie dick, glatt und glänzend ist. Beim Herausziehen der Rührstäbe müssen feste, gerade Spitzen stehen bleiben.

     
  1. Trockene Zutaten unterheben:

    Die Mandel-Puderzucker-Mischung in drei Portionen zur Meringue geben. Jede Portion vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.

     
  1. Macaronage durchführen:

    Den Teig vom Rand über den Boden zur Mitte falten und zwischendurch an der Schüsselwand ausstreichen. Die Masse ist fertig, wenn sie glatt in einem Band vom Teigschaber fließt. Eine gezeichnete Acht sollte etwa 10 bis 15 Sekunden sichtbar bleiben und anschließend langsam in den Teig zurückfließen.

     
  1. Macarons aufspritzen:

    Den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle füllen. Den Beutel senkrecht halten und etwa 4 cm große Kreise mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche spritzen.

     
  1. Luftblasen entfernen:

    Jedes Backblech vier- bis fünfmal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen. Sichtbare Luftblasen vorsichtig mit einem Zahnstocher öffnen.

  1. Schalen ruhen lassen:

    Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die aufgespritzten Macarons etwa 30 bis 60 Minuten trocknen lassen. Die Oberfläche muss sich trocken anfühlen und darf nicht mehr am Finger kleben.

     
  1. Macarons backen:

    Die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten backen. Das Blech nach der Hälfte der Zeit drehen. Die fertigen Schalen vollständig auf dem Backblech abkühlen lassen.

     
  1. Macarons füllen:

    Jeweils zwei gleich große Schalen zusammenlegen. Buttercreme oder feste Ganache auf die flache Seite einer Schale spritzen, die zweite daraufsetzen und vorsichtig andrücken.

     
  1. Macarons reifen lassen:

    Die gefüllten Macarons luftdicht verschlossen für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren etwa 15 bis 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen.

     

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Nutrition Facts

Portionen 24

Portionsgröße 1 Macaron-Sandwich (ohne Füllung)


Menge pro Portion
Kalorien 76kcal
% Täglicher Wert*
Fett insgesamt 3g5%
Gesättigte Fettsäuren 0.2g1%
Natrium 20mg1%
Kalium 8mg1%
Gesamte Kohlenhydrate 11g4%
Ballaststoffe 1g4%
Zucker 10g
Eiweiß 2g4%

Calcium 13 mg
Eisen 0.2 mg

* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Dein persönlicher Tageswert kann je nach deinem Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Hinweise

  • Feines Mandelmehl verwenden: Superfeines, blanchiertes Mandelmehl sorgt für besonders glatte Macaron-Schalen. Unblanchiertes Mandelmehl funktioniert ebenfalls, hinterlässt jedoch sichtbare dunkle Mandelstückchen.
  • Eiweiß optional reifen lassen: Decke das abgewogene Eiweiß mit gelochter Frischhaltefolie ab und stelle es für 24 Stunden in den Kühlschrank. Vor der Verarbeitung Zimmertemperatur annehmen lassen. Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, kann die Meringue aber stabiler machen.
  • Gel-Lebensmittelfarbe wählen: Verwende nur wenige Tropfen hoch konzentrierte Gel-Farbe. Flüssige Lebensmittelfarbe kann zu viel Feuchtigkeit in den Teig bringen und die Konsistenz verändern.
  • Feste Füllung verwenden: Buttercreme, weiße Schokoladencreme oder vollständig abgekühlte Ganache eignen sich besonders gut. Die Macarons nach dem Füllen 24 Stunden im Kühlschrank reifen lassen, damit Schalen und Füllung die richtige Konsistenz entwickeln.
  • Luftdicht aufbewahren: Ungefüllte Schalen halten sich bei Zimmertemperatur etwa 5 bis 7 Tage. Gefüllte Macarons gehören in den Kühlschrank und sollten abhängig von der Füllung möglichst innerhalb von 3 bis 5 Tagen gegessen werden. Luftdicht verpackt lassen sie sich außerdem etwa 2 bis 3 Monate einfrieren.
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pinit

Häufig gestellte Fragen zu Macarons

Alle aufklappen:

Was sind Macarons?

Macarons sind kleine französische Mandelgebäcke aus zwei runden Baiserschalen und einer cremigen Füllung. Die Schalen bestehen hauptsächlich aus Mandelmehl, Puderzucker, Eiweiß und Zucker. Richtig gebacken sind sie außen zart-knusprig, innen weich und besitzen am unteren Rand die typischen „Füßchen“.

 

Woher kommen Macarons?

Der genaue Ursprung ist nicht eindeutig geklärt. Mandelgebäck dieser Art wird mit älteren Einflüssen aus dem Nahen Osten und Italien verbunden, während der Begriff „Macaron“ bereits im 16. Jahrhundert in französischen Quellen auftauchte. Der heute bekannte Pariser Macaron aus zwei gefüllten Schalen entwickelte sich erst deutlich später und ist eng mit der französischen Pâtisserie verbunden.

 

Wie macht man Macarons?

Für ein klassisches Macaron-Rezept werden Mandelmehl und Puderzucker gesiebt. Anschließend schlägt man Eiweiß mit Zucker zu einer festen Meringue und hebt die Mandelmischung kontrolliert unter. Der Teig wird kreisförmig aufgespritzt, getrocknet und gebacken. Nach dem Abkühlen verbindet man jeweils zwei Schalen mit Buttercreme, Ganache oder einer anderen festen Füllung.

Warum müssen Macarons vor dem Backen trocknen?

Beim Trocknen bildet sich auf der Oberfläche eine dünne Haut. Sie hält die Oberseite beim Backen geschlossen, sodass die aufsteigende Luft und Feuchtigkeit den Teig am unteren Rand nach außen drücken. Dadurch entstehen die typischen Füßchen und die Schalen reißen seltener. Die Macarons sind bereit für den Ofen, wenn ihre Oberfläche trocken ist und nicht mehr am Finger klebt.

 

Wie lange sind Macarons haltbar und wie lange halten sie im Kühlschrank?

Ungefüllte Macaron-Schalen halten sich luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur etwa 5 bis 7 Tage. Gefüllte Macarons bleiben im Kühlschrank normalerweise 3 bis 5 Tage frisch. Die genaue Haltbarkeit hängt von der Füllung ab: Ganache und Buttercreme sind meist stabiler als Sahne-, Frischkäse- oder Fruchtfüllungen.

 

Wie bewahrt man Macarons richtig auf?

Gefüllte Macarons bewahrst du am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. Nach etwa 24 Stunden Reifezeit werden die Schalen innen angenehm weich und verbinden sich geschmacklich mit der Füllung. Nimm sie ungefähr 15 bis 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sie ihr volles Aroma und die beste Konsistenz entwickeln.

 

Kann man Macarons einfrieren?

Ja, sowohl ungefüllte Schalen als auch gefüllte Macarons lassen sich einfrieren. Luftdicht verpackt behalten sie etwa 2 bis 3 Monate ihre gute Qualität. Lasse sie im geschlossenen Behälter im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auftauen und öffne ihn erst danach. So bildet sich weniger Kondenswasser auf den empfindlichen Schalen.

 

Sind Macarons glutenfrei?

Klassische Macaron-Schalen werden mit Mandelmehl statt Weizenmehl gebacken und sind daher von Natur aus glutenfrei. Füllungen, Aromen, Lebensmittelfarben oder Dekorationen können jedoch glutenhaltige Bestandteile enthalten. Bei Zöliakie solltest du ausschließlich geprüfte Zutaten verwenden und eine Verunreinigung durch andere Backwaren vermeiden.

 

Was ist der Unterschied zwischen Macarons und Makronen?

Französische Macarons bestehen aus glatten Mandelbaiser-Schalen mit Füßchen und einer cremigen Füllung. Makronen sind dagegen meist kompakter, werden häufig aus Kokosraspeln oder gröber gemahlenen Mandeln hergestellt und nicht als gefülltes Sandwich zusammengesetzt. Trotz der ähnlichen Namen handelt es sich daher um zwei unterschiedliche Gebäckarten.

 

Welche Füllung eignet sich für Macarons?

Besonders gut eignen sich feste Buttercreme, Schokoladenganache und weiße Schokoladencreme. Auch Fruchtganache, Lemon Curd oder eine feste Fruchtcreme können verwendet werden. Die Macarons-Füllung sollte nicht zu flüssig sein, damit sie nicht aus den Schalen läuft oder diese zu schnell aufweicht.

 

Ismail, der 33-jährige Gründer von Kueche Gemacht, einem Blog für Kochrezepte und kulinarische Inspirationen
Ismail Taki Food- und Lifestyle-Blogger

Ich bin Ismail (Issay), 34 Jahre alt mit einer Leidenschaft für Reisen und gutes Essen. Hier findest du Rezepte und Inspiration, um die Welt kulinarisch zu entdecken. Viel Spaß!

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  1. Heide

    Hätte nicht gedacht, dass Macarons selber machen so gut klappt 😊 Sehen toll aus und schmecken noch besser.

    • Issay

      Vielen Dank für dein liebes Feedback, Heide! 😊 Schön, dass dich deine selbst gemachten Macarons so überzeugt haben.

  2. Katharina

    Die Anleitung hat super funktioniert! Die Schalen sind schön glatt geworden und die cremige Füllung passt perfekt dazu.

    • Issay

      Vielen Dank, Katharina! 😊 Freut mich sehr, dass die Anleitung so gut funktioniert hat und dir die Füllung schmeckt.

  3. Christine

    Meine ersten Macarons und sie sind tatsächlich gelungen 😍 Schöne Füßchen und innen wunderbar zart.

    • Issay

      Vielen Dank für dein tolles Feedback, Christine! 😊 Wie schön, dass deine ersten Macarons direkt gelungen sind.