Eine gute Pinsa ist für mich die perfekte Mischung aus Pizza, Fladenbrot und italienischem Streetfood. Außen wird sie schön knusprig, innen bleibt der Pinsa Teig weich, luftig und leicht. Genau deshalb liebe ich dieses Pinsa Rezept so sehr: Es schmeckt wie ein kleiner Italien-Urlaub, ist aber trotzdem einfach genug, um es zu Hause im normalen Backofen zu machen.
Als ich zum ersten Mal Pinsa Romana probiert habe, war ich sofort begeistert. Sie ist leichter als klassische Pizza, hat eine ovale Form und wird oft zuerst vorgebacken, bevor der Belag daraufkommt. Das macht sie besonders praktisch, weil du die Böden vorbereiten und später ganz nach Wunsch fertig belegen kannst. Gerade wenn Gäste kommen, ist das ein großer Vorteil: Jeder kann seine eigene Pinsa belegen und genau den Pinsa Belag wählen, den er am liebsten mag.
Für dieses Pinsa Rezept mit Pinsa Teig und Pinsa belegen Ideen zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du einen luftigen Pinsa Teig selber machst. Der Teig braucht etwas Zeit, weil er lange ruhen darf. Aber genau diese Ruhezeit sorgt für die typische Konsistenz: knusprig am Rand, locker in der Mitte und angenehm aromatisch. Aus meiner Erfahrung lohnt sich das Warten wirklich, denn der Teig wird dadurch viel besser als ein schneller Hefeteig.

Besonders schön ist, dass du dieses Rezept sehr vielseitig verwenden kannst. Du kannst eine klassische Pinsa Romana mit Tomate, Mozzarella und Basilikum machen, eine herzhafte Variante mit Pilzen, eine kräftige Pinsa mit Kartoffeln und Wurst oder eine besondere Version mit Mortadella, Burrata und Pistazien. Wenn es schnell gehen soll, kannst du auch eine vorgebackene Pinsa belegen und daraus in wenigen Minuten ein leckeres Essen machen.
In diesem Artikel findest du nicht nur ein einfaches Pinsa Teig Rezept, sondern auch viele Pinsa belegen Ideen für jeden Geschmack. Ob du nach einem Pinsa Rezept original italienisch, einem guten Pinsa Rezept Belag, dem besten Pinsa Belag oder einfachen Ideen für den Belag für Pinsa suchst – hier bekommst du eine klare Anleitung, praktische Tipps und leckere Varianten für deine nächste Pinsa-Nacht zu Hause.
Gehe zu:

Was ist eine Pinsa?
Eine Pinsa ist ein italienisches Fladenbrot, das ähnlich wie Pizza belegt wird. Der große Unterschied liegt aber im Teig. Ein klassischer Pinsa Teig ist oft luftiger, leichter und außen besonders knusprig. Die Form ist meistens oval und nicht rund wie bei einer Pizza.
Als ich Pinsa Romana zum ersten Mal gemacht habe, war ich überrascht, wie anders die Konsistenz ist. Der Teig fühlt sich nach dem Backen viel lockerer an, hat schöne Luftblasen und schmeckt leicht aromatisch durch die lange Ruhezeit. Genau das macht ein gutes Pinsa Rezept so besonders.
Typisch ist auch, dass die Pinsa zuerst vorgebacken und danach belegt wird. Dadurch kannst du eine vorgebackene Pinsa belegen und sie später nur noch kurz fertig backen. Das ist sehr praktisch, wenn du Gäste hast oder mehrere Pinsa belegen Ideen ausprobieren möchtest. Ob klassisch mit Tomate und Mozzarella, mit Pilzen, Gemüse, Burrata oder herzhaftem Belag – bei Pinsa kannst du sehr kreativ werden.

Was ist der Unterschied zwischen Pizza und Pinsa?
Der größte Unterschied zwischen Pizza und Pinsa liegt im Teig. Klassische Pizza wird meist rund geformt und hat oft einen etwas dichteren Teig. Eine Pinsa Romana ist dagegen meistens oval, außen knusprig und innen besonders luftig. Der Pinsa Teig bekommt seine leichte Struktur durch die lange Ruhezeit und oft durch eine Mischung aus verschiedenen Mehlsorten.
Aus meiner Erfahrung fühlt sich Pinsa beim Essen leichter an als Pizza. Sie hat eine knusprige Oberfläche, bleibt innen aber weich und locker. Besonders praktisch finde ich auch, dass die Pinsa oft zuerst vorgebacken wird. Danach kannst du die vorgebackene Pinsa belegen und nur noch kurz fertig backen. So bleibt der Boden knusprig und der Pinsa Belag wird nicht zu schwer.
Bei Pizza kommt der Belag meist direkt auf den rohen Teig. Bei Pinsa ist es oft anders: Erst wird der Boden gebacken, dann kommen die Pinsa belegen Ideen darauf. Dadurch eignet sich dieses Pinsa Rezept sehr gut für verschiedene Varianten, schnelle Abendessen oder kleine Pinsa-Böden für Gäste.

Zutaten für den Pinsa Teig
Für dieses Pinsa Rezept brauchst du vor allem die richtige Mischung aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl. Aus meiner Erfahrung macht genau diese Mehlmischung den Pinsa Teig so besonders: Er wird außen knusprig, innen luftig und bekommt durch die lange Ruhezeit ein feines Aroma. Die Zutaten findest du meist in gut sortierten Supermärkten oder im italienischen Lebensmittelgeschäft.
- Weizenmehl oder Pizzamehl: Das ist die Basis für den Pinsa Teig. Ich verwende gerne ein kräftiges Weizenmehl oder italienisches Pizzamehl, weil der Teig damit elastisch wird und sich später gut formen lässt.
- Reismehl: Reismehl macht die Pinsa leichter und sorgt für eine schön knusprige Kruste. Gerade bei Pinsa Romana ist diese feine, luftige Textur ein wichtiger Unterschied zur klassischen Pizza.
- Dinkelmehl: Dinkelmehl gibt dem Teig einen leicht nussigen Geschmack und eine rustikale Note. Ich finde, dadurch schmeckt der Boden aromatischer und nicht so schwer.
- Trockenhefe: Die Hefe sorgt dafür, dass der Teig aufgeht und schöne Luftblasen bildet. Für ein gutes Pinsa Teig Rezept ist Geduld wichtig, denn die lange Ruhezeit macht den Teig besonders locker.
- Salz: Salz bringt Geschmack in den Teig und rundet das Aroma ab. Ohne Salz würde die Pinsa schnell flach und langweilig schmecken.
- Olivenöl: Olivenöl macht den Teig geschmeidiger und gibt der Pinsa eine feine mediterrane Note. Außerdem hilft es, dass die Oberfläche beim Backen schön knusprig wird.
- Wasser: Wasser verbindet alle Zutaten und macht den Teig weich und elastisch. Der Teig ist etwas feuchter als klassischer Pizzateig, aber genau das sorgt später für die typische luftige Struktur.

Zubereitung für den Pinsa Teig
Die Zubereitung von Pinsa Teig braucht etwas Zeit, ist aber nicht schwer. Aus meiner Erfahrung ist die lange Ruhezeit der wichtigste Schritt, denn genau dadurch wird die Pinsa Romana später außen knusprig und innen luftig. Der Teig ist am Anfang etwas klebrig, aber das ist ganz normal und sorgt später für die typische leichte Struktur.
- Mehle mischen: Gib die verschiedenen Mehlsorten in eine große Schüssel und vermische sie gut miteinander. Diese Mehlmischung ist die Basis für ein gutes Pinsa Teig Rezept und sorgt für die besondere Konsistenz.
- Hefe und Wasser einarbeiten: Gib die Trockenhefe dazu und füge einen großen Teil des Wassers hinzu. Rühre alles gut durch, bis ein weicher, klebriger Teig entsteht. Ich mache diesen Schritt gerne direkt in der Schüssel, weil der Teig dort auch ruhen kann.
- Teig kurz ruhen lassen: Lasse den Teig für einige Minuten stehen. Diese kurze Ruhezeit hilft, damit das Mehl das Wasser besser aufnehmen kann und der Pinsa Teig später leichter zu bearbeiten ist.
- Salz, Olivenöl und restliches Wasser dazugeben: Schneide oder teile den Teig grob in Stücke und gib dann Salz, Olivenöl und das restliche Wasser dazu. Das Zerteilen hilft dabei, dass sich die Flüssigkeit besser mit dem Teig verbindet.
- Teig dehnen und falten: Ziehe den Teig vorsichtig nach oben und falte ihn wieder zusammen. Wiederhole das einige Minuten. Aus meiner Erfahrung wird der Teig dadurch elastischer, ohne dass du ihn stark kneten musst.
- Erste Ruhezeit bei Raumtemperatur: Decke die Schüssel locker ab und lasse den Teig bei Raumtemperatur ruhen. Danach kannst du ihn noch einmal kurz dehnen und falten, damit er mehr Struktur bekommt.
- Lange Ruhezeit im Kühlschrank: Stelle den abgedeckten Teig in den Kühlschrank und lasse ihn lange gehen. In dieser Zeit entwickelt der Pinsa Teig sein Aroma und wird deutlich luftiger. Genau dieser Schritt macht das Pinsa Rezept so besonders.
- Teig portionieren: Gib den Teig nach der Ruhezeit auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn in mehrere Stücke. Forme daraus lockere Teigkugeln und lasse sie noch einmal ruhen, bis sie entspannter und leichter formbar sind.
- Pinsa formen: Ziehe eine Teigkugel vorsichtig zu einer ovalen Form. Drücke mit den Fingern kleine Mulden in den Teig und gib etwas Olivenöl darüber. So entsteht die typische Form der Pinsa Romana.
- Pinsa vorbacken: Backe die Pinsa-Böden in einem sehr heißen Ofen kurz vor, bis die Oberfläche trocken und leicht fest ist. Danach kannst du die vorgebackene Pinsa belegen und noch einmal kurz backen, bis der Boden knusprig ist und der Pinsa Belag schön warm wird.

Tipps für den perfekten Pinsa Teig
Bei diesem Pinsa Rezept sind Geduld und ein paar kleine Handgriffe besonders wichtig. Aus meiner Erfahrung wird der Pinsa Teig viel luftiger und aromatischer, wenn du ihm genug Zeit gibst und ihn nicht wie einen festen Pizzateig behandelst. Er darf ruhig weich und etwas klebrig sein, denn genau das sorgt später für die schöne offene Struktur.
- Teig nach dem ersten Mischen teilen: Wenn du den Teig nach dem ersten Ruhen grob in Stücke teilst, kann er das restliche Wasser, Salz und Olivenöl besser aufnehmen. Das macht das Kneten einfacher und der Teig wird gleichmäßiger.
- Nicht zu viel Mehl einarbeiten: Der Teig ist weicher als klassischer Pizzateig. Gib beim Formen nur so viel Mehl auf die Arbeitsfläche, dass er nicht klebt. Zu viel Mehl kann die Pinsa später trockener machen.
- Pizzastein für mehr Knusprigkeit: Wenn du einen Pizzastein hast, kannst du ihn für die Pinsa Romana gut verwenden. Der Boden wird dadurch besonders knusprig. Ein normales Backblech funktioniert aber auch sehr gut, besonders wenn der Ofen richtig heiß vorgeheizt ist.
- Ruhezeit nicht abkürzen: Die lange Gehzeit gibt dem Pinsa Teig Geschmack, Luftblasen und eine leichte Konsistenz. Ich würde diesen Schritt nicht überspringen, denn genau hier entsteht der typische Unterschied zur Pizza.
- Böden vorbereiten: Du kannst die Pinsa-Böden schon vorbacken und später nach Wunsch belegen. Das ist sehr praktisch, wenn du mehrere Pinsa belegen Ideen ausprobieren möchtest oder Gäste kommen. So muss später nur noch der Pinsa Belag darauf und alles wird kurz fertig gebacken.

Pinsa aufbewahren und vorbereiten
Pinsa lässt sich sehr gut vorbereiten, was dieses Rezept besonders praktisch macht. Aus meiner Erfahrung ist es sogar ideal, wenn du die Böden schon vorher vorbackst. Dann kannst du später ganz entspannt eine vorgebackene Pinsa belegen und hast in wenigen Minuten ein frisches, knuspriges Essen auf dem Tisch.
Den fertigen Pinsa Teig kannst du nach der langen Gehzeit noch etwa einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Dabei entwickelt er weiter Geschmack und bleibt gut formbar. Wichtig ist nur, dass du ihn gut abdeckst, damit die Oberfläche nicht austrocknet.
Du kannst den Teig auch einfrieren. Teile ihn dafür in Portionen, verpacke sie luftdicht und lege sie ins Gefrierfach. Vor dem Backen lässt du den Teig langsam im Kühlschrank auftauen und danach bei Raumtemperatur etwas entspannen. So lässt er sich wieder gut formen.
Auch vorgebackene Pinsa-Böden lassen sich einfrieren. Nach dem Abkühlen kannst du sie einzeln einfrieren und später nach Wunsch belegen. Das ist besonders praktisch für schnelle Pinsa Rezepte im Alltag. Fertig gebackene Reste halten sich im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Tage. Du kannst sie kalt essen oder kurz im Ofen aufbacken, damit der Boden wieder knuspriger wird.

Pinsa belegen: die besten Ideen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Pinsa Rezept ist, dass du beim Belegen sehr kreativ sein kannst. Eine Pinsa Romana ist außen knusprig, innen luftig und passt deshalb zu vielen verschiedenen Zutaten. Aus meiner Erfahrung ist es am besten, den Pinsa Teig zuerst vorzubacken und dann den Belag daraufzugeben. So bleibt der Boden schön knusprig und der Pinsa Belag wird nicht zu schwer.
Wenn du eine vorgebackene Pinsa belegen möchtest, kannst du sie klassisch, vegetarisch, herzhaft oder etwas feiner zubereiten. Hier sind einige einfache Pinsa belegen Ideen, die gut funktionieren:
- Aubergine, Tomate, Mozzarella und Basilikum: Dünn geschnittene Aubergine passt sehr gut zu Tomatensauce, Mozzarella und frischem Basilikum. Diese Variante schmeckt mediterran und leicht.
- Schwarze Oliven, Artischocken und Mozzarella: Dieser Belag für Pinsa ist würzig, aromatisch und perfekt, wenn du italienische Zutaten liebst.
- Kartoffel, Rosmarin und Olivenöl: Dünn geschnittene Kartoffeln mit Rosmarin und etwas Olivenöl sind einfach, aber sehr lecker. Für mich ist das einer der besten Pinsa Beläge, wenn es rustikal schmecken soll.
- Sardellen und karamellisierte rote Zwiebeln: Diese Kombination ist kräftig und leicht salzig. Die süßen Zwiebeln passen sehr gut zu den würzigen Sardellen.
- Salsiccia, Tomate und Mozzarella: Eine herzhafte Variante mit italienischer Wurst, Tomatensauce und Käse. Dieser Pinsa Rezept Belag ist besonders gut, wenn du es deftig magst.
- Garnelen, Tomate und Chili: Diese Idee schmeckt frisch, leicht scharf und passt sehr gut zu einem knusprigen Pinsa-Boden.
- Scharfe Salami, Tomate und Mozzarella: Ein Klassiker für alle, die würzige Pizza mögen. Auf Pinsa schmeckt diese Kombination etwas leichter und besonders knusprig.
- Porchetta oder gerösteter Schweinebraten: Dünn geschnittene Porchetta macht die Pinsa besonders herzhaft. Dazu passen Rucola, etwas Olivenöl oder ein paar frische Kräuter.
Mein Tipp: Belege die Pinsa nicht zu dick. Weniger Belag ist oft besser, damit der Boden knusprig bleibt. Besonders bei cremigen Zutaten wie Burrata oder frischem Mozzarella gebe ich einen Teil erst nach dem Backen auf die heiße Pinsa. So bleibt der Geschmack frisch und die Oberfläche sieht schöner aus.

Mehr italienische Rezepte entdecken
Liebst du italienische Küche, einfache Pasta Rezepte und Gerichte, die nach Urlaub schmecken? Dann lohnt sich ein Blick auf weitere leckere Ideen rund um italienische Rezepte. Eine gute Pinsa Romana ist oft nur der Anfang – denn mit Pasta, Gnocchi, Ravioli, Lasagne und frischen Zutaten lassen sich viele einfache Gerichte zubereiten, die perfekt für den Alltag, Gäste oder ein gemütliches Abendessen sind.
Entdecke jetzt weitere passende italienische Rezepte wie zum Beispiel:
- Pasta alla Norma Originalrezept – sizilianische Pasta mit Auberginen
- Kürbis Gnocchi mit Salbeibutter – Original italienisches Rezept
- Cheesy Ravioli mit Tomatensauce – schnelle Soßen zu Ravioli
- Nudelsalat mit Pesto und Pinienkernen – grüner Pesto Pasta Salat
- Spaghetti mit Zucchinisauce – Das beste Sahnesauce für Pasta
- Vegane Lasagne Bolognese mit Gemüse – Gesunde Lasagne Rezept
So findest du noch mehr Inspiration für italienische Abende, schnelle Mittagessen, Familienrezepte oder gemütliche Wochenenden. Ob knusprige Pinsa, cremige Pasta, würzige Ravioli, hausgemachte Gnocchi oder eine saftige Lasagne – hier ist für jeden Geschmack ein passendes Rezept dabei.
Jetzt weitere italienische Rezepte entdecken und direkt ausprobieren! Wenn dir dieses Pinsa Rezept gefällt, teile dein Ergebnis gerne auf Instagram mit #kuechegemacht und markiere @kuechegemacht – so inspirierst du auch andere zum Nachbacken 💚
Pinsa Rezept mit Pinsa Teig & Ideen zum Belegen
Beschreibung
Dieses Pinsa Rezept zeigt dir, wie du einen luftigen Pinsa Teig selber machst und deine Pinsa belegen kannst. Mit einfachen Pinsa belegen Ideen, knusprigem Boden und leckerem Pinsa Belag gelingt dir eine aromatische Pinsa Romana wie beim Italiener.
Pinsa Rezept:
Zutaten
Für den Pinsa Teig:
Belag 1: Tomate, Mozzarella & Basilikum
Belag 2: Pilze & Mozzarella
Belag 3: Kartoffel & Salsiccia
Belag 4: Burrata, Mortadella & Pistazien
Schritt-für-Schritt Anleitung
Zubereitung
Mehle mischen:
Weizenmehl, Reismehl und Dinkelmehl in eine große Schüssel geben und gut miteinander vermischen.
Hefe einrühren:
Trockenhefe dazugeben und etwa 80 % des zimmerwarmen Wassers einarbeiten. Alles zu einem weichen, klebrigen Teig verrühren und 15 Minuten ruhen lassen.
Teig ergänzen:
Den Teig grob in Stücke teilen, dann Olivenöl, Salz und das restliche Wasser dazugeben. Alles gut einarbeiten, bis sich die Zutaten gleichmäßig verbinden.
Kurz ruhen lassen:
Den Teig locker abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen.
Teig dehnen und falten:
Den Teig 2–3 Minuten ziehen, dehnen und wieder zusammenfalten. So bekommt der Pinsa Teig mehr Struktur, ohne dass er stark geknetet werden muss.
Erste Gehzeit:
Den Teig abdecken und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach den Teig noch einmal kurz dehnen und falten.
Lange Ruhezeit:
Den Teig wieder abdecken und für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit wird der Teig luftiger und entwickelt mehr Geschmack.
Teig portionieren:
Den Pinsa Teig nach der Ruhezeit auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in 4 Stücke teilen und zu lockeren Kugeln formen.
Final gehen lassen:
Die Teigkugeln in einzelne Schüsseln legen, abdecken und 1–2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Den Backofen auf 240 °C vorheizen. Wenn vorhanden, einen Pizzastein mit aufheizen.
Pinsa formen:
Eine Teigkugel vorsichtig zu einer ovalen Pinsa ziehen. Mit den Fingern kleine Mulden in den Teig drücken und leicht mit Olivenöl beträufeln.
Pinsa vorbacken:
Die Pinsa-Böden im heißen Ofen 5–6 Minuten vorbacken, bis die Oberfläche trocken und leicht fest aussieht. Danach herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Jetzt kannst du die vorgebackene Pinsa belegen.
Belag 1: Tomate, Mozzarella & Basilikum
Tomatenbelag vorbereiten:
Die passierten Tomaten auf dem vorgebackenen Pinsa-Boden verstreichen und mit Mozzarellascheiben belegen.
Pinsa fertig backen:
Die Pinsa 4–5 Minuten backen, bis der Boden knusprig ist und der Mozzarella leicht geschmolzen ist. Danach mit Basilikum, Salz und Pfeffer servieren.
Belag 2: Pilze & Mozzarella
Pilze anbraten:
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Champignons mit Knoblauch, Thymian, Salz und Pfeffer etwa 10 Minuten anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Den Thymian entfernen.
Pinsa belegen:
Den vorgebackenen Pinsa-Boden mit geriebenem Mozzarella bestreuen und die Pilze darauf verteilen.
Pilz-Pinsa backen:
Die Pinsa 4–5 Minuten backen, bis sie oben und unten knusprig ist. Heiß servieren.
Belag 3: Kartoffel & Salsiccia
Kartoffeln rösten:
Kartoffelwürfel mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer mischen. Bei 200 °C etwa 30–40 Minuten rösten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Den Rosmarin entfernen.
Pinsa belegen:
Den vorgebackenen Pinsa-Boden mit Mozzarella bestreuen. Kartoffelwürfel darauf verteilen und die rohe Salsiccia in kleinen Stücken darübergeben.
Kartoffel-Pinsa backen:
Die Pinsa 4–5 Minuten backen, bis der Boden knusprig ist und die Wurst gar ist. Sofort heiß servieren.
Belag 4: Burrata, Mortadella & Pistazien
Pinsa knusprig backen:
Den Pinsa-Boden ohne Belag 5–10 Minuten backen, bis er oben und unten schön knusprig ist. Danach kurz abkühlen lassen.
Mortadella verteilen:
Die Mortadella in Stücke zupfen und auf dem gebackenen Pinsa-Boden verteilen.
Burrata dazugeben:
Die Burrata vorsichtig in Stücke teilen und auf die Mortadella legen.
Fertig garnieren:
Mit gehackten Pistazien, etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Nach Wunsch mit etwas nativem Olivenöl extra beträufeln und direkt servieren.
Meine Lieblingsgeräte für die Küche

Zenker Ausziehbares Backblech
Nutrition Facts
Portionen 4
- Menge pro Portion
- Kalorien 1057kcal
- % Täglicher Wert*
- Fett insgesamt 43g67%
- Gesättigte Fettsäuren 13g65%
- Cholesterin 69mg23%
- Natrium 1866mg78%
- Kalium 799mg23%
- Gesamte Kohlenhydrate 132g44%
- Ballaststoffe 7g29%
- Zucker 3g
- Eiweiß 34g68%
- Vitamin A 399 IU
- Vitamin C 16 mg
- Calcium 204 mg
- Eisen 8 mg
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Dein persönlicher Tageswert kann je nach deinem Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Hinweise
- Pinsa immer vorbacken: Das Vorbacken ist bei diesem Pinsa Rezept besonders wichtig. So wird der Pinsa Teig stabiler, bleibt später knusprig und lässt sich viel einfacher belegen.
- Teig nicht zu schnell verarbeiten: Der Pinsa Teig braucht Zeit, damit er luftig, aromatisch und leicht wird. Die lange Ruhezeit nicht abkürzen, denn genau dadurch bekommt die Pinsa Romana ihre typische offene Struktur.
- Pizzastein oder Backblech: Auf einem heißen Pizzastein wird der Boden besonders knusprig. Wenn du keinen Pizzastein hast, funktioniert ein gut vorgeheiztes Backblech aber auch sehr gut.
- Belag flexibel anpassen: Du kannst die Pinsa nach Geschmack belegen. Gute Pinsa belegen Ideen sind zum Beispiel Aubergine mit Tomate und Mozzarella, Kartoffel mit Rosmarin, scharfe Salami, Garnelen mit Chili oder Burrata mit Mortadella.
- Pinsa vorbereiten und lagern: Der fertige Teig kann nach der Gehzeit noch etwa einen Tag im Kühlschrank bleiben. Vorgebackene Pinsa-Böden lassen sich auch einfrieren und später direkt belegen und fertig backen. Fertig gebackene Reste halten sich im Kühlschrank etwa 1–2 Tage.


