Pide selber machen – Original türkisches Pide-Rezept
Pide selber machen ist einfacher, als viele denken. Für dieses türkische Pide-Rezept wird ein weicher Hefeteig zu länglichen Schiffchen geformt und mit Käse, würzigem Hackfleisch, Sucuk oder Spinat belegt. Im heißen Ofen wird der Rand goldbraun und leicht knusprig, während der Pide-Teig innen weich und luftig bleibt. Genau diese Mischung macht türkische Pide so beliebt und erinnert an eine herzhafte türkische Pizza.
Als ich Pide zum ersten Mal selbst gebacken habe, war der Teig für mich der wichtigste Punkt. Er sollte sich leicht ausrollen lassen, gut aufgehen und nach dem Backen nicht trocken sein. Nach einigen Versuchen gelang mir die beste Konsistenz mit warmem Wasser, Olivenöl und Trockenhefe. Seitdem bereite ich dieses Pide-Rezept lieber selbst zu, denn so kann ich die Füllung und Würzung jedes Mal nach meinem Geschmack anpassen.
Das Rezept orientiert sich am türkischen Pide-Originalrezept, ist aber für einen normalen Backofen angepasst. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du den Pide-Teig selber machen, die typische Form gestalten und eine saftige gefüllte Pide backen kannst – einfach und auch für Anfänger geeignet.
Was ist Pide und was bedeutet Pide auf Deutsch?
Das türkische Wort „Pide“ bedeutet auf Deutsch „Fladenbrot“. Genauer gesagt ist Pide ein traditionelles türkisches Hefegebäck, das in verschiedenen Formen zubereitet wird. Es kann rund und ohne Belag sein oder länglich, offen und gefüllt. In diesem Pide-Rezept geht es um die bekannte Variante in Schiffchenform.
Für eine gefüllte Pide wird ein weicher Pide-Teig oval ausgerollt. Anschließend kommen Käse, Hackfleisch, Sucuk oder Spinat in die Mitte. Die Seiten werden leicht über die Füllung geklappt und die Enden zusammengedrückt. Dadurch erhält die türkische Pide ihre typische längliche Form.
Pide wird häufig als „türkische Pizza“ bezeichnet. Dieser Vergleich ist leicht verständlich, aber nicht ganz genau. Pide ist ein eigenständiges Gericht der türkischen Küche und besitzt einen weicheren, brotähnlichen Teig. Bekannte Varianten sind Kıymalı Pide mit Hackfleisch, Kaşarlı Pide mit Käse, Sucuklu Pide mit türkischer Knoblauchwurst und Ispanaklı Pide mit Spinat. Ausgesprochen wird Pide ungefähr „pi-DE“.
Zutaten für den Pide-Teig
Für mein Pide-Teig-Rezept mit Trockenhefe brauchst du nur sechs einfache Zutaten. Ich verwende am liebsten Weizenmehl Type 550, weil der Teig damit weich, luftig und trotzdem leicht bissfest wird. Die genauen Mengen findest du später in der Rezeptkarte.
Weizenmehl: Weizenmehl Type 550 eignet sich besonders gut für einen elastischen und weichen Pide-Teig. Falls du nur Type 405 zu Hause hast, kannst du es ebenfalls verwenden.
Trockenhefe: Sie sorgt dafür, dass der Teig aufgeht und innen luftig wird. Ich löse die Trockenhefe zuerst in warmem Wasser auf. Bildet sich nach einigen Minuten Schaum, ist die Hefe aktiv.
Zucker: Eine kleine Menge Zucker hilft der Hefe beim Start. Der fertige Pide-Teig schmeckt dadurch nicht süß.
Lauwarmes Wasser: Das Wasser sollte ungefähr 38 bis 40 °C warm sein. Zu heißes Wasser kann die Hefe zerstören, während kaltes Wasser ihre Wirkung verlangsamt.
Salz: Salz gibt dem Teig Geschmack und verbessert seine Struktur.
Olivenöl: Es macht den Pide-Teig geschmeidig, erleichtert das Kneten und verhindert, dass das Brot beim Backen zu trocken wird.
Pide-Teig zubereiten – so geht’s
Einen weichen Pide-Teig selber zu machen ist nicht schwer. Ich aktiviere die Trockenhefe zuerst mit Wasser und Zucker. Dadurch kann ich sofort erkennen, ob sie noch aktiv ist. Anschließend wird der Teig geknetet und darf in zwei Etappen aufgehen.
Hefe aktivieren: Trockenhefe, Zucker und etwas lauwarmes Wasser verrühren. Die Mischung etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet. Bleibt sie flüssig und schäumt nicht, solltest du neue Hefe verwenden.
Teig mischen: Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Hefemischung, Olivenöl und das restliche Wasser dazugeben. Zuerst mit einem Holzlöffel und anschließend mit den Händen zu einem Teig verbinden.
Gründlich kneten: Den Pide-Teig von Hand etwa 8 bis 10 Minuten kneten. Mit einer Küchenmaschine reichen ungefähr 3 Minuten. Er ist fertig, wenn er glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig ist.
Erste Gehzeit: Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abgedeckt an einem warmen Ort 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
Teig teilen: Die Luft vorsichtig aus dem aufgegangenen Teig drücken. Anschließend in zwei gleich große Portionen teilen und zu glatten Kugeln formen.
Zweite Gehzeit: Die Teigkugeln auf eine leicht bemehlte Fläche legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Noch einmal etwa 15 Minuten ruhen lassen, bis sie sichtbar größer geworden sind. Danach kannst du den Pide-Teig ausrollen und füllen.
Pide formen und backen
Sobald der Pide-Teig zum zweiten Mal aufgegangen ist, kannst du ihn ausrollen, füllen und in die typische Schiffchenform bringen. Ich streue gerne etwas Hartweizengrieß unter den Teig. Dadurch klebt die Pide nicht am Blech fest und bekommt einen leicht knusprigen Boden.
Backofen vorheizen: Den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze oder 220 °C Umluft vorheizen.
Teig ausrollen: Jede Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 40 × 20 cm großen Oval ausrollen.
Backblech vorbereiten: Etwas Hartweizengrieß auf das Blech streuen und den ausgerollten Teig darauflegen. Der Grieß sollte möglichst nur unter dem Boden liegen.
Pide belegen: Zuerst den Käse und danach die gewünschte Füllung auf dem Teig verteilen. Rundherum einen etwa 2 cm breiten Rand frei lassen. Bereits gegarte Füllungen sollten vorher vollständig abkühlen.
Schiffchen formen: Die spitzen Teigenden mit etwas Wasser bestreichen und fest zusammendrücken. Anschließend die langen Seiten leicht über die Füllung klappen und andrücken.
Pide backen: Die gefüllte Pide etwa 15 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und der Boden knusprig ist. Bei zwei Backblechen solltest du ihre Position nach der Hälfte der Backzeit tauschen.
Verfeinern und servieren: Die frisch gebackene Pide nach Wunsch mit Sesam, Sumach, Feta, Kräutern oder etwas Olivenöl bestreuen. Anschließend in Stücke schneiden und noch warm servieren.
Pide-Toppings: Welche Füllungen passen zu Pide?
Türkische Pide lässt sich mit Fleisch, Gemüse oder Käse füllen. Ich bereite gegarte Füllungen immer zuerst zu und lasse sie vollständig abkühlen. Dadurch wird der Pide-Teig nicht feucht und kann im Backofen schön aufgehen.
Pide mit Hackfleisch – Kıymalı Pide
Kıymalı Pide ist die klassische Pide mit Hackfleisch. Du kannst Lammhack, Rinderhack oder eine Mischung aus beiden verwenden. Tomatenmark, Paprika, Kreuzkümmel und Baharat verleihen der Füllung ihren würzigen Geschmack.
Zwiebeln anbraten: Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin etwa 3 Minuten weich braten.
Hackfleisch garen: Hackfleisch dazugeben und krümelig braten, bis es nicht mehr rosa ist.
Würzen: Tomatenmark, Baharat, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer unterrühren und kurz mitbraten.
Gemüse hinzufügen: Paprika, Tomate und etwas Zitronensaft dazugeben.
Flüssigkeit reduzieren: Die Mischung weiterbraten, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.
Abkühlen lassen: Die Hackfleischfüllung vollständig abkühlen lassen und anschließend auf dem Pide-Teig verteilen.
Pide mit Spinat
Eine Pide mit Spinat ist leicht, würzig und schnell vorbereitet. Dieses Pide-Rezept mit Spinat schmeckt besonders gut mit Feta, türkischem Weißkäse oder Kaşar.
Zwiebel vorbereiten: Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl etwa 3 Minuten glasig braten.
Spinat dazugeben: Den Spinat portionsweise in die Pfanne geben und nur so lange garen, bis er zusammenfällt.
Würzen: Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer unterrühren.
Flüssigkeit entfernen: Die Spinatmischung abkühlen lassen und bei Bedarf überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
Pide füllen: Spinat auf dem Teig verteilen und mit zerbröseltem Feta oder geriebenem Käse bestreuen.
Pide mit Käse – Peynirli Pide
Peynirli Pide bedeutet Pide mit Käse. Türkischer Kaşar schmilzt besonders gut, kann aber durch Mozzarella ersetzt werden. Für eine würzigere Pide mit Schafskäse eignen sich Feta oder türkischer Weißkäse.
Käse vorbereiten: Kaşar oder Mozzarella grob reiben. Feta beziehungsweise Schafskäse mit den Händen zerbröseln.
Käsesorten mischen: Für eine cremige und würzige Füllung geriebenen Käse mit etwas Feta kombinieren.
Teig belegen: Die Käsemischung gleichmäßig auf dem ausgerollten Pide-Teig verteilen und dabei einen 2 cm breiten Rand frei lassen.
Nach Wunsch würzen: Etwas Oregano, Sumach oder schwarzer Pfeffer über den Käse streuen.
Direkt formen: Da die Käsefüllung nicht vorgegart werden muss, kannst du die Pide sofort formen und backen.
Pide mit Sucuk
Für eine Pide mit Sucuk wird die kräftig gewürzte türkische Knoblauchwurst mit Käse kombiniert. Da Sucuk bereits intensiv schmeckt, braucht dieses Pide-Rezept mit Sucuk nur wenige zusätzliche Gewürze.
Sucuk vorbereiten: Die Wurst aus der Haut lösen und in dünne Scheiben schneiden. Alternativ grob hacken und kurz in einer Küchenmaschine zerkleinern.
Käse verteilen: Den ausgerollten Pide-Teig zuerst mit Kaşar oder Mozzarella bestreuen.
Sucuk hinzufügen: Die Wurst gleichmäßig auf dem Käse verteilen. Sie muss vorher nicht angebraten werden.
Pide formen: Einen Rand frei lassen, die Seiten einklappen und die beiden Enden fest zusammendrücken.
Verfeinern: Die fertig gebackene Pide mit Oregano, Sumach, Feta oder etwas Olivenöl garnieren.
Pide garnieren und verfeinern
Die frisch gebackene Pide kann direkt vor dem Servieren mit Käse, Kräutern oder Gewürzen verfeinert werden. Diese Garnituren sind optional, sorgen aber für mehr Geschmack, Farbe und Frische. Du kannst sie nach Belieben kombinieren und musst nicht alle verwenden.
Tulum-Käse: Dieser türkische Käse ist krümelig und würzig. Er erinnert an Feta, schmeckt je nach Sorte aber etwas milder oder kräftiger. Falls du keinen Tulum findest, kannst du Feta verwenden.
Getrockneter Oregano: Er passt besonders gut zu Pide mit Käse oder Sucuk und verleiht ihr ein würziges Aroma.
Gerösteter Sesam: Die kleinen Samen sorgen für einen nussigen Geschmack und etwas Biss. Sie passen zu fast jeder Pide-Füllung.
Sumach: Das dunkelrote Gewürz besitzt einen frischen, leicht säuerlichen Geschmack. Es gleicht reichhaltigen Käse und würziges Hackfleisch besonders gut aus.
Frische Kräuter: Petersilie oder Koriander bringen Farbe und Frische auf die warme Pide.
Natives Olivenöl extra: Einige Tropfen Olivenöl machen die Füllung saftiger und runden den Geschmack ab.
Zu Pide mit Spinat kombiniere ich gerne Feta, Sumach und Sesam. Pide mit Sucuk oder Käse schmeckt besonders gut mit Oregano und Olivenöl. Für Kıymalı Pide mit Hackfleisch passen Sesam, Sumach und frischer Koriander.
Pide aufbewahren, einfrieren und aufwärmen
Frisch aus dem Ofen schmeckt Pide am besten. Übrig gebliebene Stücke kannst du jedoch problemlos im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Lass die Pide kurz abkühlen, stelle sie aber spätestens nach zwei Stunden in den Kühlschrank.
Im Kühlschrank aufbewahren: Die vollständig abgekühlte Pide in einen luftdichten Behälter geben oder fest einwickeln. So bleibt sie bis zu 3 Tage frisch.
Pide einfrieren: Einzelne Stücke in Backpapier oder Folie wickeln und in einen Gefrierbeutel legen. Im Gefrierschrank ist die Pide bis zu 3 Monate haltbar.
Pide auftauen: Gefrorene Pide über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Du kannst sie bei Bedarf auch direkt gefroren aufbacken.
Im Backofen aufwärmen: Die Pide bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 8 bis 10 Minuten erhitzen. Gefrorene Stücke benötigen ungefähr 12 bis 15 Minuten. Im Backofen wird der Rand wieder knusprig und der Teig bleibt innen weich.
In der Mikrowelle erwärmen: Einzelne Stücke lassen sich etwa 30 bis 60 Sekunden erwärmen. Das geht schnell, der Pide-Teig wird dadurch jedoch weicher.
Pide-Teig vorbereiten: Nach der ersten Gehzeit kannst du den abgedeckten Teig bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern. Vor der weiteren Verarbeitung in Portionen teilen und bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis die Teigkugeln sichtbar aufgegangen sind.
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Beste Jahreszeit:
Sommer, Frühling, Winter, Herbst, Ganzjährig geeignet
Beschreibung
Mit diesem türkischen Pide-Originalrezept kannst du gefüllte Pide ganz einfach selber machen. Das Pide-Teig-Rezept mit Trockenhefe gelingt auch Anfängern und sorgt für einen goldbraunen, knusprigen Rand sowie einen weichen und luftigen Teig.
Pide Rezept
Zutaten
Für den Pide-Teig:
1TL Trockenhefe, etwa 3 g
½ TL Zucker
195ml lauwarmes Wasser, etwa 38–40 °C
300g Weizenmehl Type 550
¾ TL Salz
1½ TL Olivenöl
Zum Formen und Backen:
150g türkischer Kaşar oder Mozzarella, gerieben
½ TL Hartweizengrieß, optional
1Füllung nach Wahl
1–2 Eier, optional
Garnituren nach Wahl
Spinatfüllung:
2TL Olivenöl
½ Zwiebel, fein gewürfelt
280g Babyspinat
½ TL Kreuzkümmel
½ TL schwarzer Pfeffer
¼ TL Salz
Sucuk-Füllung:
125g türkische Sucuk
Hackfleischfüllung:
1EL Olivenöl
½ Zwiebel, fein gewürfelt
1Knoblauchzehe, fein gehackt
250g Lammhackfleisch oder Rinderhackfleisch
1TL Tomatenmark
1TL Baharat
½ TL Kreuzkümmel
je ⅛ TL Salz und Pfeffer
½ rote Paprika, fein gewürfelt
½ Tomate, fein gehackt
1TL Zitronensaft
Optionale Garnituren:
4EL Tulum-Käse oder Feta, zerbröselt
getrockneter Oregano
gerösteter Sesam
Sumach
frischer Koriander
natives Olivenöl extra
Schritt-für-Schritt Anleitung
Pide-Teig:
1
Hefe aktivieren:
Trockenhefe, Zucker und 2 EL des lauwarmen Wassers verrühren. Abgedeckt etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
2
Teig mischen:
Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Hefemischung, Olivenöl und das restliche Wasser hinzufügen. Alles zu einem weichen Teig verbinden.
3
Teig kneten:
Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche 8 bis 10 Minuten von Hand kneten. In der Küchenmaschine reichen etwa 3 Minuten. Der fertige Teig sollte glatt, elastisch und leicht klebrig sein.
4
Teig gehen lassen:
Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abgedeckt an einem warmen Ort 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
5
Teig teilen:
Die Luft vorsichtig aus dem Teig drücken und ihn in zwei gleich große Portionen teilen. Beide Portionen zu glatten Kugeln formen.
6
Teig ruhen lassen:
Die Teigkugeln auf eine leicht bemehlte Fläche legen und abdecken. Etwa 15 bis 30 Minuten ruhen lassen, bis sie ungefähr 50 % größer geworden sind.
Spinatfüllung:
7
Zwiebel anbraten:
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel etwa 3 Minuten glasig braten.
8
Spinat garen:
Spinat portionsweise hinzufügen und nur so lange garen, bis er zusammenfällt. Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer unterrühren.
9
Füllung abkühlen:
Die Spinatfüllung vollständig abkühlen lassen. Überschüssige Flüssigkeit bei Bedarf ausdrücken.
Sucuk-Füllung:
10
Sucuk zerkleinern::
Die Sucuk aus der Haut lösen und grob hacken. Anschließend kurz in einer Küchenmaschine zerkleinern. Alternativ in dünne Scheiben schneiden.
Hackfleischfüllung:
11
Zwiebeln anbraten:
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin etwa 3 Minuten weich braten.
12
Hackfleisch würzen:
Hackfleisch hinzufügen und krümelig braun braten. Tomatenmark, Baharat, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer einrühren und weitere 3 Minuten braten.
13
Füllung einkochen:
Paprika, Tomate und Zitronensaft hinzufügen. Bei mittlerer Hitze weitergaren, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Vor dem Belegen vollständig abkühlen lassen.
Pide formen und backen:
14
Backofen vorheizen:
Den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze oder 220 °C Umluft vorheizen.
15
Teig ausrollen:
Jede Teigkugel auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem etwa 40 × 20 cm großen Oval ausrollen.
16
Bleche vorbereiten:
Zwei Backbleche mit jeweils ¼ TL Hartweizengrieß bestreuen. Die ausgerollten Teigstücke darauflegen.
17
Pide belegen:
Zuerst den geriebenen Käse und danach die gewählte Füllung auf beide Teigstücke verteilen. Rundherum einen etwa 2 cm breiten Rand frei lassen.
18
Schiffchen formen:
Die spitzen Enden mit etwas Wasser bestreichen und fest zusammendrücken. Anschließend die langen Seiten leicht über die Füllung klappen.
19
Pide backen:
Die Pide etwa 15 Minuten goldbraun backen. Bei zwei Blechen ihre Position nach der Hälfte der Backzeit tauschen.
20
Ei hinzufügen:
Für Pide mit Ei zunächst 10 Minuten backen. Je ein Ei über der Füllung aufschlagen und weitere 5 Minuten backen.
21
Garnieren und servieren:
Die fertige Pide mit Tulum oder Feta, Oregano, Sesam, Sumach, Koriander oder Olivenöl verfeinern. In etwa 3 cm breite Stücke schneiden und warm servieren.
Nutrition Facts
Portionen 2
Portionsgröße 1 Pide
Menge pro Portion
Kalorien812kcal
% Täglicher Wert*
Fett insgesamt27g42%
Gesättigte Fettsäuren11g56%
Cholesterin59mg20%
Natrium1756mg74%
Kalium1079mg31%
Gesamte Kohlenhydrate105g35%
Ballaststoffe8g32%
Zucker4g
Eiweiß39g78%
Vitamin A 13647 IU
Vitamin C 41 mg
Calcium 555 mg
Eisen 6 mg
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Dein persönlicher Tageswert kann je nach deinem Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Hinweise
Hefe richtig aktivieren: Trockenhefe kann normalerweise direkt mit dem Mehl vermischt werden. Das vorherige Anrühren mit Zucker und lauwarmem Wasser zeigt jedoch, ob sie noch aktiv ist. Bildet sich nach 10 Minuten kein Schaum, solltest du neue Hefe verwenden.
Teigkonsistenz beachten: Weizenmehl Type 550 macht den Pide-Teig besonders elastisch. Type 405 funktioniert ebenfalls. Der fertige Teig sollte weich und leicht klebrig sein. Füge nur wenig zusätzliches Mehl hinzu, damit die Pide nicht trocken wird.
Käse austauschen: Türkischer Kaşar schmilzt besonders gut und kann durch Mozzarella ersetzt werden. Zum Garnieren eignet sich Tulum-Käse. Falls du ihn nicht findest, kannst du stattdessen Feta verwenden.
Sucuk und Baharat ersetzen: Sucuk ist eine kräftig gewürzte türkische Rinderwurst. Chorizo kann als Ersatz verwendet werden, schmeckt aber anders und enthält meistens Schweinefleisch. Für selbst gemachtes Baharat Paprika, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Muskat, Nelken und Kardamom mischen.
Knusprigen Boden und Ei zubereiten: Streue den Hartweizengrieß nur unter den Boden der Pide. Für Pide mit Ei das Ei während der letzten 3 bis 5 Minuten aufschlagen. Nach 3 Minuten bleibt das Eigelb weicher, nach 5 Minuten ist es fester.
Teig vorbereiten: Nach der ersten Gehzeit kannst du den Teig abgedeckt bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern. Am Backtag teilen, zu Kugeln formen und etwa 3 bis 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis der kalte Teig sichtbar aufgegangen ist.
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Ismail Taki
Food- und Lifestyle-Blogger
Ich bin Ismail (Issay), 34 Jahre alt mit einer Leidenschaft für Reisen und gutes Essen. Hier findest du Rezepte und Inspiration, um die Welt kulinarisch zu entdecken. Viel Spaß!
💛 Vielen Dank, dass du mein Rezept ausprobiert hast!
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